Sie sind hier: Home » Aktuelles

Wallfahrt zum Habsberg / Fußwallfahrer pilgerten wieder auf den Habsberg

Fußwallfahrer der Pfarrgemeinde Schmidmühlen und Umgebung pilgerten von Schmidmühlen zur Wallfahrtskirche „Maria, Heil der Kranken“ auf den Habsberg.

 Aufgrund der Corona-Vorschriften lag in der Pfarrkirche eine Liste auf und die Teilnehmer­zahl war auf 50 Personen beschränkt. Bei angenehmen Temperaturen machten sich die Wallfahrer unter Einhaltung der Corona-Abstandsregeln von Schmidmühlen aus auf den ca. 26 km langen Weg zum Habsberg. Der Dank galt auch der Gemeidne Schmidmühlen für die Unterstützung. First Responder mit Monika Ehrnsberger und Julian Decker begleiteten die Wallfahrer und Rita Geitner mit einem Begleitfahrzeug für Utensilien der Wallfahrer. Um 10.45 Uhr trafen sich die Wallfahrer in der Pfarrkirche Schmidmühlen, wo ihnen Urlaubsvertretung Pfarrer Gottfried Schubach den Wallfahrtssegen erteilte. Der Wallfahrtsweg führte wieder entlang des Lauterach-Fahrradweges. Bei sehr angenehmen Temperaturen ging es durch Wald und Flur nach Adertshausen, wo den Wallfahrern durch Adolf Söldner jun. kostenlos Getränke zur Verfügung gestellt wurden. Die Absicherung der Wallfahrer erfolgte durch Alfred Hantsch und Christian Fischer. Bernd Bauer führte die Wallfahrt mit dem Habsbergkreuz an. Weiter ging es nach der Trinkpause zum Ort Hohenburg über Allersburg zur ersten Rast nach Ransbach.

 Um 15.15 Uhr trafen sich die Wallfahrer wieder vor der Schranke zum Truppenübungsplatz zum weiteren Fußmarsch. Die Wallfahrer wurden durch Norbert Wittl, Öffentlichkeitsarbeit der US Army, mit einem Fahrzeug durch den Übungsplatz begleitet. Nach verlassen des Truppenübungsplatzes wurde der erste Kniefall gebetet. Nach alter Überlieferung wurde an drei Stellen, wo sich in den früheren Jahren den Pilgern die Wallfahrtskirche zeigte, der „Kniefall“ mit Gruß an die Gottesmutter Maria durch Wallfahrtsleiter Johann Bauer gebetet. „Maria ich grüße dich, Maria ich grüße die 33 000 mal, so wie dich der heilige Erzengel Gabriel gegrüßt hat“, so Bauer. Für die nötige Stärkung mit Getränken war in der Ortschaft Bernla durch Adolf Söldner, jun. gesorgt. An den Kirchen und Kapellen, an denen die Wallfahrer vorbeimarschierten, läuteten meist die Glocken. Betend wurde gegen 18 Uhr die Wallfahrtskirche auf den Habsberg erreicht. Die Pilger wurden von Dekan Elmar Spöttle, mit der „Habsberger-Prozessions-Madonna“ begrüßt. In seiner Festpredigt sagte Dekan Elmar Spöttle, „die Gäste, die zum ersten Mal in unsere Wallfahrtskirche kommen, stellt sich beim Anblick der Reliquien des hl. Fortunatus die Gänsehaut. Die sterblichen Überreste eines Menschen lassen die Betrachter erschaudern. Diese ursprüngliche Nähe zu den Toten, vor allem zu den heiligen Märtyrern hat die Kirche bis in unsere Zeit auf verschiedene Weise bewahrt und zwar dadurch, dass die Toten im Friedhof rings um die Kirche bestattet werden und dass bei jeder Kirch- bzw. Altarweihe Reliquien von Heiligen eingefügt werden“. Was Gott an Maria getan hat, das soll auch unsere Bestimmung sein. „Bei ihr verehren wir nicht die sterblichen Überreste, sondern in ihrer Verehrung sind wir gerufen, ihrem Beispiel zu folgen, uns selbst von ihrem Sohn heiligen zu lassen, an ihn zu glauben, wie sie seinem Wort folgen, wie sie ihm zu vertrauen und ihrem Rat zu folgen, den sie den Brautleuten bei der Hochzeit zu Kana gegeben hatte: Was er euch sagt, das tut“, so Dekan Spöttle. Eine hoffnungsversprechende Nachricht hat uns die letzten Tage erreicht, dass wohl in Russland ein erster Impfstoff gegen die Coronakrankheit gefunden worden ist. Die Erwartungen sind groß, dass möglichst viele Menschen gegen den gefährlichen Reim immun gemacht werden können. Gerade in den Bedrohungen unseres Lebens stand und steht die Mutter Gottes uns hilfreich zur Seite. Wenn auch das kirchliche Leben nicht mehr wie gewohnt stattfindet und viele Aktivitäten auf ein geringes Maß zurückgefahren worden sind, so dürfen wir eines auf gar keinen Fall einstellen, nämlich zu glauben, zu vertrauen und zu beten.

 Nach dem Gottesdienst zog man bestückt mit brennenden Kerzen zur Lichterprozession singend und betend um die Wallfahrtskirche und Gnadenkapelle. Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „Segne du Maria“.


Bei heißen Temperaturen nach Kallmünz

Auf Initiative des Pfarrgemeinderates wurde eine Fahrradtour nach Kallmünz durchgeführt.

 Neun Kinder und sechs Erwachsene machen sich bei sehr heißem Wetter auf den Weg nach Kallmünz. Die Tour führte auf dem Fahrradweg statt. Eine Abkühlung für die Beine in der Naab war eine kühle Erfrischung. Die Belohnung für alle war ein leckeres Eis in Kallmünz, bevor es wieder auf den Rückweg nach Schmidmühlen ging, wo man doch sehr abgekämpft wieder ankam. Manche Kinder haben sich gleich schon wieder für das Nächste Jahr angemeldet.

 




Abschiedsfeier von Frau Frieda Bauer

 „Heute ist ein ganz besonderer Tag in unserem Kindergarten. Wir feiern Abschied von Frau Frieda Bauer. Sie war im Kindergarten Schmidmühlen 44 Jahre tätig“, betonte Kindergartenleiterin Frau Angela Graf

 Aufgrund der momentanen Situation konnte man leider keine Abschiedsfeier, wie ursprünglich geplant in einem größeren Rahmen mit den Eltern halten, sondern in einer kleinen Runde mit dem Kindern im Freien. Den Anfang der Verabschiedung machte ein Musikstück von Herrn Daniel Sandner. „Für dich, liebe Frieda, schließt sich die nächsten Tag ein Kreis. Nach einem langen Arbeitsleben, es waren 44 Jahre, verlässt du uns. Du hast einen großen Teil deines Lebens hier verbracht. Du hast viel Schönes und Lustiges erlebt, aber manchmal auch Situationen erfahren, die dich traurig stimmten. Mit dir verlieren wir eine sehr engagierte, allseits geschätzte und kollegiale Mitarbeiterin, die sich durch ihre Treue zum Kindergarten und ihre Zuverlässigkeit ausgezeichnet hat“, so Kindergartenleiterin Frau Angela Graf. Frau Frieda Bauer habe die Einrichtung mit vielfältigen Talenten und Fähigkeiten bereichert. Mit ideenreichen und professionellen Turnstunden, die Bayerischen Tänze die sie den Kindern gelernt hatte, die Freude am Singen und Malen und vielem mehr. In Namen des Kindergartenpersonals wünschte Leiterin Frau Angela Graf für die Ruhephase alles Gute, die Erfüllung der Träume, Gesundheit und Gottes Segen.

Die Kinder sangen das Lied „Das wünschen wir dir, das wünschen wir heut. Pfarrer Werner Sulzer sagte zum Abschied „Frau Frieda Bauer, sie haben in den vergangenen 44 Jahren vieles getan und viele Änderungen der Räumlichkeiten mit erlebt, Schon wieder steht eine neue Investition an. „Das Kapital eines Kindergartens sind verschiedene Bausteine, Personen und Mitarbeiterinnen die motiviert und qualifiziert ihren Dienst tun und sich Fähigkeiten aneignen. Es war sicherlich nicht immer einfach in den vergangenen 44 Jahren motiviert im Kindergarten zu arbeiten“. Im Namen der Pfarrei überreichte der Geistliche ein Präsent. Einen kleinen Sketch führten die Kindergartenkinder auf. Dabei kamen viele Anekdoten der vergangenen 44 Jahre vor.

 2. Bürgermeister Martin Bauer dankte Frau Frieda Bauer im Namen der Gemeinde. „Frau Frieda Bauer, sie haben in den Jahren sicherlich Engelchen oder Bengelchen begleitet. Sie könnten wahrscheinlich viele Geschichten erzählen“. Schön ist es aber, dass Kinder in der Gemeinde da sind und auch nachkommen. Die Gemeinde und Pfarrei haben Überlegungen getroffen und vereinbart, den Kindergarten zu vergrößern. Die Kinder der Sonnengruppe führen den Tanz „Bauernmadl“ auf, dabei musste Frau Bauer gut aufpassen, denn bei der Wiederholung des Tanzes durfte sie mit ihrem Mann mittanzen. Nach einem Gedicht der Kinder sangen die Kolleginnen ein Abschiedslied nach der Melodie „Wo´s göiht des uns o, des göiht uns gor nix o, wir singa nur a Lied davo“. Beim Liedtext kam unter anderem hervor, dass die Frieda in Rente geht, eiatz braucht sie nimma aufstehn, sie kann jetzt reisen und auch ihr Haus ausramma“.

 „Danke für die herzlichen Worte, die hier zu meinem Abschied gesprochen wurden. Ich muss sagen sie haben mich tief bewegt, Wenn es mir vielleicht bis jetzt noch nicht so deutlich war, so weiß ich doch heute, dass der Ruhestand nicht einfach nur das Ende des Berufslebens ist, sondern vielmehr dessen Krönung“, betonte Frau Frieda Bauer. Ihr Dank galt vor allem denen, die ihr in den vergangenen Jahren zur Seite standen und auch bei jenen, die immer einen fairen Umgang mit ihr hatten. Es gab viel Hektik in der Vergangenheit und die Anforderungen stiegen von Jahr zu Jahr. Doch der Erfolg an den Kindern entschädigte es stets. „Wenn ich nun am Ende meines Arbeitslebens Bilanz ziehe und das was ich vor 44 Jahren begonnen habe, mit dem, was sich daraus entwickelt hat vergleiche, so komme ich zur der Erkenntnis, die Arbeit mit den Kindern hat sich gelohnt“! Ein kurzer Rückblick erfolgte. Der Beginn war am 9. Januar 1976 als Fräulein Frieda Schuster. Die Leitung hatte Schwester Simperta, Erzieherin war Amalie Leuthner und Kinderpflegerinnen Barbara Wein und Frieda Schuster. Die Einstellung erfolgte von Pfarrer Georg Braun und Bürgermeister Max Michl. In den 44 Jahren hatte sie zwei Pfarrherren, drei Bürgermeister, zwei Leiterinnen, 32 Erzieherinnen/Pflegerinnen und mindestens genauso viele Praktikantinnen. „Etwa 1359 Vorschulkinder und mit der jetzigen Kitabelegung waren es ca. 1500 Kinder. Wegen Baumaßnahmen Neubau oder Krippenumbau bin ich viermal ausgezogen und viermal eingezogen. All meinen Kolleginnen die hier weiterhin arbeiten, aber auch meiner Nachfolgerin wünsche ich eine glücklich Hand und Freude an der Arbeit mit den Kindern“.

 

 


Fahrzeugsegnung nach dem Gottesdienst

Am vergangenen Sonntag fand in der Pfarrei eine Fahrzeugsegnung statt. Die Gebete dazu wurden gemeinsam in der Pfarrkirche beim Gottesdienst gesprochen. Anschließend stand Pfarrer Werner Sulzer auf den Treppen am Eingang zum Allweckraum. Vorbeifahrende Autos wurden mit Weihwasser gesegnet.


Im Kindergarten Schmidmühlen ist ein Barfußpfad entstanden

Im Kindergarten Schmidmühlen ist in Zusammenarbeit von Eltern der Vorschulkinder mit Bayerische Staatsforsten, Forstbetrieb Burglengenfeld, ein Barfußpfad entstanden.

 Die Idee stammt von den Eltern der Vorschulkinder, diese richteten eine Anfrage an Bay. Staatsforsten zum Bau eines Barfußpfades. Ausbildungsmeister Michael Fischer machte sich mit 10 Auszubildenden des Forstbetriebes Burglengenfeld ans Werk, um einen Pfad ins Freigelände des Kindergartens einzubauen. Die Vorbereitungsarbeiten, wie das Ausheben des Bodens, das Setzen von Randsteinen und die Befestigung des Untergrundes, wurden durchgeführt. Die Mitarbeiter besorgten und organisierten die verschiedensten Materialien: z.B. Kopfsteinpflaster, Sand, große Holzscheiben, Moos, Dachziegel, Korken, Basaltsteine, Rindenmulch, Tannenzapfen, Sägemehl, Kalkplatten aus der Region. Die vierzehn verschiedenen Materialien wurden in die vorbereiteten Felder des Barfußpfades eingebracht, die Räume zwischen den einzelnen Pflastersteinen sowie der Baumscheiben, der Bachsteine etc. mit Sand ausgefüllt. Rindenmulch und Moos wurden festgetreten, die Dachziegel genau verlegt.

 „Die Holzbearbeitung und bauen von Rundholzverbindungen ist ein Teil der Ausbildung“, betonte Ausbildungsmeister Michael Fischer. Ein Barfußpfad ist eine Gehstrecke, auf der durch Barfußlaufen besondere Sinneseindrücke und die damit verbundene Entspannung erlebt werden können. Kürzere Fußfühlpfade mit unterschiedlichen Bodenmaterialien, aber auch kilometerlange Barfußwanderwege werden unter diesem Begriff zusammengefasst. Derartige Freizeitangebote dienen dem Zweck, die Gesundheit und Bewegungskompetenz(nicht nur von Kindern) zu fördern und das Interesse an der Natur zu wecken.

Die warmen Sommertage laden die Kinder nun dazu ein, den Garten mit nackten Füßen zu erkunden. Auf dem selbst angelegten Barfußpfad machen die Kleinkinder unterschiedliche Wahrnehmungserfahrungen durch vielfältige Materialien. Einmal vorbereitet, ist ihr Barfußpfad ein beliebter Spiel- und Erkundungsort im Außengelände.

 Nach der Fertigstellung war noch genügend Zeit, den Pfad auszuprobieren und diesen vollends in Besitz zu nehmen. Kindergartenleiterin Frau Angela Graf dankte den Bay. Staatsforsten für die Arbeiten und den Eltern der Vorschulkinder für die Idee einen Barfußpfad zu errichten.