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 52 Firmlinge in der Pfarrkirche Schmidmühlen gefirmt

 In der Pfarrkirche Schmidmühlen konnte Domkapitular Thomas Pinzer 52 Firmlingen aus den Pfarreien Schmidmühlen, Adertshausen, Allersburg und Hohenburg das Sakrament der Firmung spenden.

 Zusammen mit den jeweiligen Ortspfarrern Werner Sulzer, Schmidmühlen, Hans Jürgen Zeitler, Hohenburg, zog Domkapitular Thomas Pinzer in die Pfarrkirche St. Ägidius in Schmidmühlen ein. Die Firmlingen begrüßten den Firmspender und bedankten sich für die Firmspendung. „Ich freue mich bei Euch zu sein. Im Namen des Bischofs Rudolf darf ich heute die Firmung spenden. Da die Diözese so groß ist, mit jährlich ca. 10 000 Firmlingen, darf ich heute diese Aufgabe übernehmen. Das Thema lautete „Um Jesus versammelt, der heute unter uns ist“. Die Kyrierufe wurden anschließend von den Firmlingen vorgetragen. In seiner Predigt ging Domkapitular Thomas Pinzer auf die Firmlinge zu und unternahm mit ihnen ein Spiel mit fünf Fragen. „Wenn ihr vier Fragen beantworten könnt, werdet ihr heute gefirmt“, betonte der Geistliche schmunzelnd. Die erste Frage war „warum ist es heute ein schöner Tag, obwohl es regnet“? Die Antwort war „weil wir heute gefirmt werden“! Als Geschenk hatte der Domkapitular einen Schlüsselanhänger als Karabinerhaken mitgebracht. „Was kann man mit dem Karabinerhaken machen“, lautete die nächste Frage. Man kann sich beim Klettern wenn man weit vom Boden in der Höhe ist sichern und einhaken, es kann mir nichts mehr passieren. Auf dem Karabinerhaken stand auch was aufgeschrieben „Ich bin gehalten“! „Warum schenke ich euch den Karabinerhaken“? fragte der Domkapitular. „Weil Gott euch fest hält“. Heute endet ein Prozess der schon lange gedauert hat. Ein langsamen hineinwachsen des Glaubens. Taufe, Beichte, Erstkommunion und heute die Firmung. Ihr seid jetzt „Vollblutchristen“. „Was macht ein Vollblutchrist“? Er geht am Sonntag in die Kirche, er betet, er versucht so zu leben wie es Jesus und gesagt hat. Ein Vollblutchrist weiß dass er immer gehalten wird von Gott. Auch wenn ihr mal was falsch gemacht habt oder Gott vergessen habt. „Es gibt Phasen wo man Gott vergisst, aber Gott ist immer für Euch da“!

 Nach der Predigt wurde das Taufbekenntnis der Firmlinge gesprochen und zum heiligen Geist gebetet. Dann traten die 52 Buben und Mädchen mit ihren Firmpaten vor den Altar. Domkapitular Thomas Pinzer legte den Firmlingen die Hand auf den Kopf, zeichnete mit geweihtem Chrisamöl ein Kreuz auf die Stirn des Firmlings, sprach den Firmling mit dem Namen an und „sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“.

 

 


25 Jahre Priesterjubiläum Pfarrer Werner Sulzer

Pfarrer Werner Sulzer feierte mit der ganzen Pfarrgemeinde sein 25jähriges Priesterjubiläum mit einem Festgottesdienst, der von der Blaskapelle St. Ägidius und der Gruppe „Corde vobiscum“ umrahmt wurde.

 Als Pfarrer Werner Sulzer in die Pfarrkirche einzog, hatten bereits die Kindergartenkinder Aufstellung genommen und begrüßten den Pfarrer mit dem Lied „Dieser Tag soll fröhlich sein“. Natürlich hatten sie auch einen Blumenstrauß für das Jubiläum überreicht. „Ich kann mich genau noch an den Tag der Priesterweihe erinnern“ sagte der Geistliche. Auch das dieser Tag eine Freude war und ich hatte Herzklopfen wie ein Brautpaar.

 In der Predigt betonte der Geistliche „Eine Primiz ist zugegebenermaßen ein unvergessliches Erlebnis, das selbst nach 25 Jahren noch nachwirkt. Da trägt einen eine Welle der Euphorie. Freilich diese Welle der Euphorie bricht sich schnell an den Klippen des Alltags“. Und dann stellt sich relativ schnell und mit den Jahren immer drängender die Frage: Woher beziehe ich die Kraft für den pastoralen Dienst, mehr noch woher beziehe ich die Motivation dazu? Das, was in anderen Beruf vielleicht motivierend wirkt, entfällt zumeist: - der Verdienst – ob man viel oder wenig arbeitet, das Gehalt bleibt dasselbe. Als Pfarrer muss man wahrlich nicht darben, doch angesichts einer 60 und 70 Stundenwoche gehört man nicht zu den Großverdienern. - die Anerkennung der Vorgesetzten? - in den vergangenen 25 Jahren haben ich von ihnen nur etwas gehört, wenn eine Versetzung ansteht. - das Lob der Gemeinde. In der Oberpfalz gibt es den Satz: „Niat g´schimpft, is globt genug“ - 98% der Schmidmühlner sind in diesem Punkt reinrassige Oberpfälzer - der Erfolg. Aber woran misst man den Erfolg pastoraler Arbeit? Kaum zu messen. Und das, was eindeutig messbar ist, ist in meiner gesamten Berufslaufbahn rückläufig.

„Woher beziehe ich Kraft und Motivation? Eigentlich gibt es nur eine Quelle, sich immer wieder an die Arbeit zu machen:

Jesus selbst, die Faszination, die er ausübt, die stille Freude, die sich in seiner Nähe einstellt, die Kraft, die er schenkt“! betonte Pfarrer Werner Sulzer.

 Die Grüße der Gemeinde überbrachte Bürgermeister Peter Braun. „Ich bin mir sicher, dass sie Herr Pfarrer Sulzer heute anstatt dieser kleinen Feierstunde lieber Ewige Anbetung angesetzt hätte. Aber so ist es nun mal in einer, wenn auch kleinen, aber doch feinen Gemeinde wie Schmidmühlen“. Es gilt einfach Danke zu sagen bei einem 25jährigen Jubiläum. Würden sie darüber erzählen was sie in diesen 25 Jahren beeindruckt hat, bin ich überzeugt, es wären viele glückliche Momente dabei. Hoffentlich auch einige von ihrem jetzigen Dienstsitz in Schmidmühlen“. Bei der Vorbereitung auf den heutigen Tag hat der Bürgermeister nach „Werner Sulzer“ gegoogelt und dabei erfahren, im Jahre 1991 auf den kontemplativen Weg gestoßen und als tragenden Grund entdeckt“! Wenn man sich weiter damit beschäftigt kommt sehr schnell der Begriff „Gieser Weg“ zum Vorschein. Das Mutterhaus der kontemplativen Exerzitien ist das Haus Gries, dass der Jesuiten-Pater Franz Jalics 1984 gegründet hat. Die idyllische Lage des ehemaligen Kurhauses und Erholungsheimes im Frankenwald bietet mit seine Räumlichkeiten optimale Bedingungen für Zeiten der Stille und des kontemplativen Gebetes im Rahmen von Exerzitien. Der Grieser Weg zeichnet sich durch eine klare Methodik aus. Die Definition dieses „Grieser Weges“ umschreibt das seelsorgerische Wirken von Pfarrer Werner Sulzer in der Pfarrei Schmidmühlen sehr treffend. „Ihre Auslegung und Interpretation des Evangeliums in der Predigt zeigt eine sehr überzeugte, in sich ruhende Sicherheit in Glaubensfragen. Sie wirken nicht aufdringlich, nein sie überzeugen durch ihre Worte“, betonte der Rathauschef.

 Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lesser gratulierte stellvertretend für die ganze Pfarrgemeinde. Ich möchte Ihnen gratulieren, aber auch uns. Ihnen, da man Ihnen die 25jährige Tätigkeit nicht ansieht oder anmerkt. Es war die richtige Berufung, besser noch die richtige Wahl, die der Hl. Geist ausgesprochen hat. Heißt es doch, zwar in anderem Zusammenhang, doch hier sehr wohl passend, im Matthäusevangelium „Viele sind berufen, aber wenige auserwählt!“ (Matth. 22, 14) „25 Jahre Priester sein, Sorge tragen für verschiedene Pfarrgemeinden, beginnend in Ihrer Kaplanzeit in Waldmünchen bis jetzt zu Schmidmühlen, ist viel Arbeit und Einsatz und kostet nicht nur körperliche Kraft, sondern auch Nerven, gerade in der heutigen Zeit, in der das Schiff Kirche gewaltig ins Schlingern geraten ist und die vielen Steuerleute anscheinend auch noch ihren eigenen Kurs steuern wollen, wenn man die unterschiedlichen Reaktionen auf den Brief von Papst Franziskus letzte Woche betrachtet“. Doch nicht nur die Steuerleute, auch wir die Besatzung und Passagiere haben sich geändert und ändern sich immer noch, und wenn ich manchmal am Sonntag in unsere Kirche schaue, frage ich mich, wer und was bleibt? In dieser Zeit Priester sein und bleiben, ist eine wahre Herkules-Aufgabe. „Ich habe gesagt, ich gratuliere Ihnen und auch uns. Uns, weil wir Sie „erwischt“ haben oder sie uns“. Wo findet man einen Priester, der überall mit anpackt, sich zu nichts schade ist, sei es zum Tische schleppen und Stühle aufstellen, Zelt oder Weihnachtsbuden aufbauen. Der mit Kindern und Jugendlichen kann, aber auch die Erwachsenen mit einbezieht.

Sie sind kein Professor, aber ihre Predigten sind tiefgründiger und verständlicher als die manch eines Kardinals. Ich habe mich bis jetzt nur manchmal für eine Predigt bedankt, aber eigentlich müsste man nach jedem Gottesdienst Danke sagen. Darum zusammengefasst „Danke“ für die treffliche und verständliche Auslegung des Wort Gottes.

Danke auch für die schönen Gottesdienste mit Kindern oder Familien. Danke für die meditativen Gottesdienste und Wanderungen. Danke auch für die bestens vorbereiteten Wallfahrten, ich freue mich schon auf die nächste.

Ich könnte noch viel aufzählen, ihre einfühlsame Begleitung bei Krankheit oder Schicksalsschlägen z. B., aber dann würde meine Rede noch sehr viel länger dauern. Mit einem kräftigen Applaus dankten die Kirchbesucher Pfarrer Werner Sulzer.

 Im Anschluss an den Festlichen Gottesdienst gab es einen Stehempfang am Kirchplatz. Die Kirchbesucher wurden zu einem Glas Sekt eingeladen und die Blaskapelle St. Ägidius gab ein Standkonzert. Natürlich musste Pfarrer Werner Sulzer auch bei einem Marsch mit dem Dirigentenstab den Takt angeben. Anlässlich des 25jährigen Priesterjubiläums hatte die Kolpingfamilie einen Blumenteppich am Kirchplatz angefertigt. Viele Schmidmühlner nutzten die Gelegenheit um ihren Pfarrer persönlich zu gratulieren.  





Krimi Zuglust                                                                                 

Ein ganz besonderes Schmankerl bot die Pfarr- und Gemeindebücherei Schmidmühlen am Samstagabend ihren einheimischen Krimifans.  Bei herrlichster Abendstimmung las die in Ensdorf geborene Autorin Christina Wagner Auszüge aus ihrem kürzlich erschienenen  Krimi „Zuglust“ vor. Nach einer stimmungsvollen, musikalischen Einleitung durch Kristina König, befanden sich die Zuhörer unmittelbar im Krimigeschehen. Eine anfänglich harmlose, sich aber erotisch steigernde Zugbekanntschaft entwickelte sich langsam zu einem ausgewachsenen Erpressungsdrama.

 


Die Feuerwehr war da                                                                                                  Eine Kinderlesung zum  Thema „Tatü, da kommt die Feuerwehr“ lockte am Donnerstag bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Kinder in den Garten der Pfarr- und Gemeindebücherei Schmidmühlen. Zum Auftakt gab es für die kleinen Feuerwehrfans eine Mitmachgeschichte über einen Arbeitstag bei der Feuerwehr. Mit Begeisterung bewegten sich die Kinder pantomimisch auf Feuerwehrleitern, im Feuerwehrauto und zu typischen Arbeitstätigkeiten eines Feuerwehrmannes. Nach einem kurzen Feuerwehrquiz, lernten die Kinder, wie man im Brandfalle über die Rufnummer 112 die Notrufleitstelle anhand der 5 W-Fragen richtig und vollständig informiert. Kurzweilig und informativ stellte  der Kommandant der FFW Schmidmühlen Jürgen Ehrnsberger das Feuerwehrauto, sowie dessen Ehefrau Monika das Einsatzfahrzeug der First Responder vor, die im Notfall erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes leisten.

 



Das Basarteam in Schmidmühlen spendet

 Auch in diesem Frühjahr öffnete das Basarteam wieder die Türen der Erasmus-Grasser- Schule in Schmidmühlen zum Baby- und Kinderbasar.

 Der Verkauf von Kleidung, Spielwaren, Kinderwägen und Fahrrädern bei dem gut besuchten Basar erbrachte einen beachtlichen Gewinn. Dieser ermöglicht es dem Basarteam wieder eine Spende an die Kindertageseinrichtung zu überreichen.

So konnten vor einigen Tagen an die Leitung der Kindertagesstätte, Frau Angela Graf, 500 Euro übergeben werden.


 Das Allerheiligste durch die Straße getragen - Fronleichnamsfest

Festlich begangen wurde das Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Ägidius, durch die zahlreiche Teilnahme von Gläubigen und Vereinen mit ihrer Fahnenabordnungen. Der Kirchenchor und die Blaskapelle St. Ägidius umrahmten.

 Pfarrer Werner Sulzer dankte zum Beginn des Gottesdienstes allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben. „Lasst uns das Brot, dass mit Liebe gebacken und der Wein der mit Freude gepresst wurde hinaustragen in die Landschaft“, so Pfarrer Werner Sulzer. Bis zum einsetzen kurzen Regenschauer kam man zu drei Altäre, der vierte Altar wurde kurzerhand in die Pfarrkirche verlegt. Schöner Blumenschmuck war an den Altären zu bewundern. Sogar zwei Blumenteppiche, einer am Kirchplatz und ein weiterer vor dem dritten Altar wurden herrlich geschmückt. Die feierliche Prozession durch die Straßen der Marktgemeinde führten die Kindergartenkinder mit Fähnchen und Blumen an, sowie die kirchliche Blaskapelle St. Ägidius, Vereine mit den Fahnenabordnungen, Kirchenchor, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Bürgermeister, Gemeinderat und die ganze Pfarrgemeinde folgten dem Allerheiligsten, das Pfarrer Werner Sulzer, begleitet von den Kommunionkindern, durch die Straßen trug. Entlang des Prozessionsweges waren auch die Häuser festlich geschmückt. An den jeweiligen Altären trugen die Fürbitten Kommunion- und Kindergartenkinder, Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde vor. Es war ein langer festlicher Zug, der betend im Anschluss an die Prozession in die Pfarrkirche einzog. Zum Schluss wurde mit der Blaskapelle das „Großer Gott“ gesungen.

 Nach altem Brauch wurden die Birken bei den Altären nach der Prozession entlaubt. Die geweihten Sträuße werden zu Hause an der Außenfassade oder an Türen angebracht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Muttertagsfahrt nach Falkenberg

Die Burg Falkenberg im Landkreis Tirschenreuth war in diesem Jahr das Ziel der Muttertagsfahrt des Katholischen Frauenbundes.

 Bei bestem Ausflugswetter erreichte man am Vormittag den Markt Falkenberg. Wahrzeichen des Ortes ist die Burganlage aus dem 11. Jahrhundert auf einer markanten Granitformation. Friedrich Werner Graf von Schulenburg kaufte das Bauwerk und sanierte es von 1936 bis 1939. Der Graf wollte seinen Lebensabend auf der Burg verbringen. Doch wegen seiner Verwicklung in das Attentat auf Hitler wurde er ermordet. Bis 2008 bewohnten seine Erben die Burg. Seit 2009 gehört die Burg dem Markt Falkenberg. Nach umfassender Renovierung war im November 2015 Einweihung und Wiedereröffnung. Heute ist die Burg Hotel, Tagungs- und Veranstaltungsort. Auch ein Museum findet sich in dem Burgareal.

 Nach der Burgführung wurde im historischen Gasthaus „Roter Ochse“ das Mittagessen eingenommen. Die Wirtin berichtete, dass der Grundstein des Anwesens bereits 1166 gelegt wurde. Seit 1492 ist es Gasthaus. Das Mobiliar in den Gasträumen stammt aus den 30er-Jahren. Den Nachmittag verbrachte man bei der Gartenbäuerin Monika Keck in Bodenreuth. Nach der Führung durch den Kreativgarten gab es Kaffee und Kuchen. In einer kurzen Vorführung zeigte Frau Monika Keck, wie man ganz schnell mit Naturmaterialien Mitbringgeschenke dekoriert. Abschluss des Ausfluges war der Besuch der Zoiglwirtschaft Rechersimmer in Röthenbach. Zum berühmten Zoigl-Bier gab es Brotzeiten und Holzofenbrot aus dem hofeigenen Backofen.

 

 


Kinderlesung für Mädchen war voller Erfolg

Die Pfarr- und Gemeindebücherei platzte nahezu aus allen Nähten, denn es war eine Kinderlesung „nur für Mädchen“ angesagt.

 Viele lesebegeisterte  Mädels  im Alter von 5 bis 9 Jahren folgten dem Ruf der Bücherei zu einem Lesenachmittag mit Geschichten rund um Prinzessinnen, Feen, Pferde, Hexen … Kurzum zu allem, was Mädchen lieben. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los. Die Geschichte von der „verzauberten Prinzessin“  führte ins Reich der Märchen. Ein tapferer Jüngling befreit  darin eine Prinzessin von ihrem bösen Zauber. Anschließend erfuhren die Kinder anhand einer Erzählung von den „Rosenfeen“ und wie die Rosen zu ihren Dornen kamen. Eine Geschichte über Pferde durfte natürlich auch nicht fehlen. „Kleiner Stern und schwarzer Blitz“ handelte von einem kleinen Indianermädchen, das sich nichts sehnlicher als ein eigenes Pferd wünschte. Lustigste Höhepunkte waren schließlich Auszüge aus den Büchern „Walpurga Stinkesocke“ und „Holly Hexenbesen“. Beide Bücher handeln von kleinen tollpatschigen Hexen, die das Hexenhandwerk noch nicht perfekt beherrschen. Sei es nun das Fliegen auf dem Hexenbesen oder schlichtweg der Umgang mit Zauberstab und  Zaubersprüchen. Die lustigen Abenteuer beider Hexen reizten die jungen Zuhörerinnen zu gehörigen Lachanfällen. Zur Erinnerung an den Lesenachmittag bastelten die älteren Kinder als Andenken zum Mitnachhausenehmen noch ein Prinzessinnenkleid, während die Kleineren vorgefertigte Exemplare bekamen. Damit sich unsere männlichen Leser nicht benachteiligt fühlen, plant die Bücherei auf jeden Fall auch einmal eine Kinderlesung  „nur für Jungen“.


Erstkommunion / 13 Kinder empfangen Hl. Kommunion

7 Mädchen und 6 Buben aus der Pfarrei empfingen am Sonntag erstmals die Kommunion. Würdig wurde dieser Festtag mit Pfarrer Werner Sulzer und der gesamten Pfarrgemeinde begangen. Die Kinder selbst gestalteten den Festgottesdienst mit, gesanglich umrahmte die Schola.

 Die Kinder, Ministranten und Pfarrer Werner Sulzer zogen in die Pfarrkirche ein. Die Kinder bildeten einen Kreis vor dem Altarraum und die ganze Pfarrgemeinde sang das Lied „Wir feiern heut ein Fest und singen miteinander“. Im Anschluss daran trugen Kinder die Kyrierufe mit Texten vor. „Bei der Taufe haben eure Eltern die Taufkerze entzündet, heute dürfte ihr selber an der Osterkerze eure Kerzen entzünden“ sagte Pfarrer Werner Sulzer zu den Erstkommunionkindern.

 Zur Predigt wurde von drei Eltern die Emmaus Geschichte vorgetragen. Wo zwei Jünger voll Not und Zweifel daher gingen. Doch da kam Jesus und sprach mit ihnen und plötzlich wurde es Licht. Pfarrer Werner Sulzer betonte, „diese Geschichte sei die schönste Erzählung der Bibel. Dabei kommt Trauer, Angst, Hoffnung und Freude vor“. Er bat auch die Eltern, mit ihren Kindern mal einen Tag in der Woche ohne Fernsehen oder Smartphone zu verbringen, einfach mal mit den Kindern reden oder Spiele machen. Außerdem sollten die Eltern ihren Kindern das Beten lernen, sowie sie mit ihnen das Reden gelernt haben.

 Zu den Fürbitten trugen die Kinder Texte vor. Von den Kindern wurde auch zur Gabenbereitung der Altar geschmückt. So trugen sie Kerzen, Kreuz, bunte Blumen, Brot und Wein zum Altar. Gemeinsam wurde auch das „Vater unser“ gesungen, dabei stellte sich Pfarrer Werner Sulzer mit den Kindern um den Altar. Bei der Kommunionausteilung traten die Kinder in den Altarraum und bildeten einen Kreis. Pfarrer Sulzer spendete dann den Kindern die Erstkommunion. Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Werner Sulzer allen, die diese Erstkommunionfeier mitgestaltet hatten. Besondere Freude bereiteten die Erstkommunionkinder ihren Eltern, in dem die Kinder seiner Mutter jeweils eine Rose überreichte. Nochmals nahmen die Kinder im Altarraum Aufstellung, jeweils mit bunten Tüchern und sangen das „Regenbogenlied“. Am Nachmittag fand eine Andacht statt.

 Die heilige Kommunion haben empfangen: David Guttenberger, Johannes Bauer, Stefan Kumeth, Ida Bäuml, Tamara Schönhofer, Gerhard Thurner, Nimrod Kardos, Patricia Meier, Hannah Lautenschlager, Arian Kaiser, Lina Humml, Julia Brigante und Anna-Lena Meier.