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Ein Friedenskönig in den Herzen / Kindersegnung

Am Neujahrstag fand in der Pfarrei die schon zur Tradition gewordene Kindersegnung in der Pfarrkirche statt. Dabei wurden die Kinder von Pfarrer Werner Sulzer einzeln gesegnet.

 Zum Beginn hatte sich das Gotteshaus mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den vorderen runden Bänken gefüllt. Zur Eröffnung hörte man das Lied "Ihr Kinderlein kommet".

 Pfarrer Werner Sulzer sagte, „schön dass ihr am ersten Tages Jahres in die Kirche gekommen seid. Ihr Kinder seid sicherlich neugierig, wie Gott ein Kind geworden ist. Schaut in den Spiegel und seht, so ist Gott geworden. Für Kinder ist Weihnachten so wichtig“! Anhand einer Geschichte erzählte der Geistliche den Kindern eine Geschichte über den Mann Karim, der wie die heiligen drei Könige dem Stern folgte. Karim kam zum Schluss der Geschichte zur Einsicht, dass Frieden wichtiger sei als Rache. Pfarrer Werner Sulzer wünschte den Besuchern einen Friedenskönig in den Herzen, in den Häusern und in aller Welt. Aufgrund der Hygieneregeln konnte der Geistliche den Kindern nicht die Hand auflegen, deshalb erfolgte dies durch Auflegung eines Tuches über die Schultern.

„Die Kinder sollen jetzt nach vorne kommen", betonte Pfarrer Werner Sulzer. Anschließend traten dann die Kinder und Jugendlichen einzeln vor den Altar, der Geistliche legte ihnen ein Tuch über die Schulter und segnete jedes Kind einzeln.

 


Weihnachten 2020 – Abstand – Hygiene – Alltagsmasken

 Das Weihnachtsfest wurde in der Pfarrei Corona bedingt in der Pfarrkirche würdig begangen. Um möglichst vielen den Besuch eines Weihnachtsgottesdienstes zu er­möglichen und trotzdem das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, fanden am Hl. Abend zwei Kinderkrippenfeier und zwei Christmetten um statt. Für die Gottesdienste musste man sich anmelden. Es konnte auch das Friedenslicht mit nach Hause genommen werden.

 Kurzfristig hatte sich an Weihnachten die Möglichkeit ergeben über „youtube“ die Weihnachtsgottesdienste der Pfarrei Schmidmühlen zu übertragen. Wer nicht zu den Weihnachtsgottesdiensten in die Pfarrkirche kommen konnte, bestand die Möglichkeit sie zu Hause per Livestream mit zu verfolgen. Die Kinderkrippenfeier wurde mit einem Schattenspiel gestaltet. Dabei wurde vor dem Altar eine Leinwand aufgebaut, wo mit Scherenschnittfiguren die Geschichte von Maria und Josef gezeigt wurde. „Stellt euch vor ein guter Freund von mir hat mich gebeten, alles aufzuschreiben, was ich von Jesus weiß. Also die Geschichte – genau der Moment, als Maria erfährt, dass sie die Mama von Jesus werden soll“, sagte Evangelist Lukas (gespielt von Ferdinand Holler) zu den Besuchern der Kinderkrippenfeier.  

 Pfarrer Werner Sulzer sagte in seiner Weihnachtspredigt, „Liebe Mitchristen, AHA-Aha lauten momentan die Zauberbuchstaben, die uns all überall begegnen: Abstand – Hygiene – Alltagsmasken. Wir sind aufgefordert, Abstand zu halten, Kontakte absolut zu minimieren, Besuche zu unterlassenen, auf Distanz zu gehen. Was – zumal an Weihnachten – wirklich schmerzt“. Wo der Abstand nicht möglich ist, sollen wir jede Form von Berührung vermeiden und wo dies unvermeidlich ist oder versehentlich passiert, sollen wir sofort mit Hygienemaßnahmen dagegen angehen, uns die Hände waschen und desinfizieren. Und unser Gesicht soll hinter einer Alltagsmaske verborgen bleiben. Das macht es echt, schwierig Menschen zu erkennen und noch mehr, sie richtig einzuschätzen, weil ganz einfach die Mimik fehlt. Das oberste Ziel ist bei all dem: sich nicht infizieren und andere nicht anstecken. So sieht Weihnachten 2020 aus, ein AHA-Weihnachten und wir tun gut daran, uns daran zu halten.

 

Freilich wenn sich Jesus daran gehalten hätte, gäbe es kein Weihnachten. An Weihnachten praktiziert Jesus das glatte Gegenteil.

Er bleibt nicht auf Abstand, im sicheren Himmel, unberührt von den Ansteckungen und Gefahren dieser Welt. Er kommt uns nahe, geht auf Tuchfühlung, sogar mit äußerst pein­lichen Tüchern, den Windeln. „Er liegt in Windeln gewickelt in einer Krippe“. Ja mehr noch er geht sogar unter unsere Haut. Näher geht´s nicht. Das ist die innigste Weise mit jemanden in Kontakt zu treten. Er lässt sich von uns Menschen berühren und er berührt Menschen und zwar von Anfang an die Unberührbaren, die Ausgestoßenen, vor denen sich die ehrenwerte, feine Gesellschaft graust und die sie meidet – was der Besuch der Hirten an der Krippe verdeutlicht.  Und er zeigt dabei sein Gesicht.  Er lässt uns hinter die Maske blicken, die für gewöhnlich Gott verbirgt. In seinem zutiefst menschlichen Gesicht lässt er uns einen Blick ins Angesicht Gottes werfen. Dabei war es Jesus durchaus bewusst, dass er Gefahr läuft, dass das Schlechte auf ihn abfärbt, dass die Sünde ihn infiziert, er sich mit Allzumenschlichem ansteckt. Was ihm ja seine Gegner vorwerfen: Dieser Freund der Sünder, er gehört zu den Sündern. Das hat Jesus bewusst in Kauf genommen. Das ist auch ein Aha-Weihnachten, aber ganz anders gemeint, im Sinn eines großen Erstaunens und dankbarer Verwunderung. Aha, soviel bin ich Jesus wert. In diesem einzigen Fall geht es auch auf unserer Seite darum, die AHA-Regeln beiseite zu lassen. Wir sollen Jesus gerade nicht auf Abstand halten, sondern ihn uns ganz nahe kommen lassen. Wir sollen die Berührung mit ihm nicht meiden, sondern uns zutiefst von ihm berühren lassen, in der Tiefe unserer Seele.

Und wir sollen in diesem Fall die Ansteckung nicht vermeiden, sondern uns vom Virus göttlicher Liebe anstecken lassen. 

Dann wird Weihnachten 2020 ein Aha-Weihnachten im besten Sinn des Wortes.

 

 

 

 


 Kindergartenanbau mit 1,8 Millionen Euro

Für die Pfarrei Schmidmühlen steht die nächste Mammutaufgabe mit dem Kindergartenanbau in Höhe von 1,8 Millionen Euro an. Davon übernimmt die kirchliche Seite Kosten von 600 000 Euro, die sich auf Diözese 140.000 Euro und Pfarrei 460.000 Euro aufteilen.

 Ein kostspieliges Jahr 2021 steht für die Pfarrei Schmidmühlen an. Neben der Innenrenovierung der Kirche St. Bartholomäus Winbuch über 546 200 Euro steht jetzt der Kindergartenanbau mit 1,8 Millionen Euro an.

 Die Arbeiten haben bereits begonnen und die Ausschreibungen laufen an. Die Spezialtiefbau-Verdrängungsbetonsäulen wurden eingebracht und noch im Dezember war die Fertigstellung der Sohle. Ab 18. Januar beginnen die Innenarbeiten im Altbau des Kindergartens. Entstehen soll mit dem Anbau ein Speiseraum, Mehrzweckraum, Integrationsraum, Büro für die Leiterin und ein Abstellraum. Neugebaut werden auch die Heizung und die Toilettenanlage.

 1905 eröffnete der erste Kindergarten in Schmidmühlen. Er wurde von 3 Mallersdorfer Schwestern geleitet. Die Trägerschaft hatte der Elisabethenverein. Während der Kriegszeit wurde der Kindergarten von der NSV geführt. Erst 1945 konnte er wieder von den Schwestern übernommen werden. In dieser Zeit stand nur ein Gruppenraum im Kloster und ein Spielplatz beim Oberen Schloss zur Verfügung. Wegen der steigenden Kinderzahl war ein größerer Kindergarten unbedingt erforderlich. Die Eheleute Utz vermachten ihr Grundstück mit Nebengebäuden der Kirche. Somit war es 1956 möglich, mit dem Bau eines größeren Kindergartens zu beginnen. Im Juli 1957 konnte der Neubau bezogen werden. Nachdem der Neubau auf einem Grundstück der Kirchengemeinde errichtet wurde, ging die Trägerschaft an die Kirchenstiftung über. Ab 1991 reichten die vorhandenen Kindergartenplätze erneut nicht mehr aus. Man stand vor der Entscheidung den bisherigen Kindergarten zu erweitern oder einen größeren Kindergarten zu bauen. Da der Kostenvoranschlag für die Sanierung und Erweiterung enorm hoch war, entschloss man sich für einen Neubau. Im November 1993 konnte der neue Kindergarten „St. Georg“ eingeweiht werden. Im Laufe der Zeit ergab sich dann ein Umbruch. Die Zahl der Kinder vom dritten bis zum sechsten Lebensjahr ging zurück und der Wunsch für eine Betreuung unter 3-Jähriger nahm zu. So wurde 2012 die Einrichtung umgebaut. Es entstand eine Kindertageseinrichtung mit 2 Kindergartengruppen und einer integrierten Krippengruppe. Da 2015 der Bedarf an Kindergartenplätzen wieder zunahm, wurde der Turnraum in ein Gruppenzimmer umfunktioniert und eine neue Kindergartengruppe, die Mondgruppe, gegründet. Durch die weiterhin benötigten Kindergartenplätze kristallisierte sich heraus, dass die Einrichtung mittlerweile zu klein ist und es an Funktionsräumen fehlt. Deswegen wurde 2019 beschlossen, dass die Kindertageseinrichtung durch einen Anbau erweitert wird, in dem sich ein Speisesaal, ein Turnraum und ein zusätzlicher Raum für Therapeuten oder interne Fördermaßnahmen befinden. Die Mittagesseneinnahme findet seit November 2008 im Gruppenzimmer statt. Der Bedarf an Mittagessen ist gestiegen. Aus Platzgründen findet die Einnahme im Gruppenraum. Da kein Turnraum mehr zur Verfügung steht, gehen die Kinder seit September 2015 in die Schule zum Turnen: Dies ist aber sehr wetterabhängig und aufwendig.

Die Gesamtkosten des Anbaus belaufen sich auf 1.721.000 Euro, davon trägt 2/3 die Kommune und 1/3 die Kirche. Der Markt Schmidmühlen bekommt von 823.000 Euro zuweisungsfähigen Kosten 88,45 % Zuwendung (728.000). Aufgeteilt auf BayFAG-Förderung und Invest-Programm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020. Da es sich bei Kleinkinderbetreuung um eine kommunale Pflichtaufgabe handelt, entlastet die Pfarrei die Kommune um den Betrag von 600 000 Euro. In den nächsten drei Jahren kommen auf die Pfarrei Kosten in Höhe von über 700 000 Euro zu. Dem stehen jährliche Einnahmen von 130 000 Euro gegenüber. Fixkosten für Personal, Strom, Heizung entstehen in Höhe von 60 000 Euro. So stehen der Pfarrei Schmidmühlen für Baumaßnahmen pro Jahr etwa 70 000 Euro zur Verfügung. Aus diesem Grund muss die Pfarrei auf Rücklagen zurückgreifen und ist deshalb auf jede Form von Spenden ausgesprochen dankbar. Die Pfarrei bittet um freiwillige Spenden für die Baumaßnahmen an Raiffeisenbank Unteres Vilstal Schmidmühlen, IBAN DE 30 760696110000016802. Spendenquittungen werden selbstverständlich ausgestellt. 

 

 

 

 

 



Live bei den Gottesdiensten

Live bei den Gottesdiensten an Weihnachten von zu Hause aus dabei sein, ermöglicht die Pfarrei.   

 Kurzfristig hat sich an Weihnachten die Möglichkeit ergeben über „youtube“ die Weihnachtsgottesdienste der Pfarrei Schmidmühlen zu übertragen. Wer nicht zu den Weihnachtsgottesdiensten in die Pfarrkirche kommen kann, besteht die Möglichkeit sie zu Hause per Livestream mit zu verfolgen. Folgende Gottesdienste kann man live im Internet mitverfolgen: Hl. Abend 16.30 Uhr Kinderkrippenfeier und 18.30 Uhr Christmette. Außerdem sowohl am 25. Dezember wie auch am 26. Dezember jeweils den Gottesdienst um 9.30 Uhr.
Der Link für den Gottesdienst lautet: https://www.youtube.com/channel/UCm0NRzdqPZIemLSg3G3CBcA.
Alternativ kann man auf www.google.de nach "Schmidmühlen-Gottesdienst-LiveStream" suchen um auf diese Seite zu gelangen.


 Kinder kamen dieses Mal zum Nikolaus

In diesem Jahr kam der Nikolaus nicht zu den Kindern, sondern die Kinder durften zum Nikolaus kommen. 

 Nikolaus erwartete die Kinder von 14 bis 16 Uhr in der Kirche. Bisher stattete in den vergangenen Jahren der Nikolaus den Kindern einen Besuch beim Adventmarkt ab. Aber Corona bedingt war es am Sonntagnachmittag anders. Jeweils zur halben Stunde erzählte Pfarrer Werner Sulzer mit einem Papiertheater eine Nikolausgeschichte, wie den armen Kindern geholfen wurde, bevor Bischof Nikolaus in Aktion trat. Bischof Nikolaus begrüßte die zahlreichen Kinder, die Angst war bald verfolgen, als er an die Kinder Schokonikoläuse verteilte.

 





Das Licht einer Kerze / Adventliche Stunde

 Eine etwas andere adventliche Stunde fand am Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche statt. Nicht Gruppen und Vereine der Pfarrei gestalteten die Stunde, sondern Mitglieder des Pfarrgemeinderates unter Unterstützung von Liedern und Orgelmusik.

 Die adventliche Stunde wurde anhand einer Textvorgabe von Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lesser gestaltet, zu der die einzelnen Sprecher/-innen mit Texten und Liedern beitrugen.

 Ernst Lesser dankte zur Begrüßung allen Mitwirkenden und den zahlreichen Besuchern der adventlichen Stunde. Eröffnet wurde die adventliche Stunde mit dem gemeinsamen Lied „Das Licht einer Kerze ist im Advent erwacht“. „Das Licht spielt in der Advents- und Weihnachtszeit eine große Rolle“, sagte Theresia Wetzel. Hier steht es als Symbol für das Sich-Verschenken, das letztlich zur eigenen Bestimmung finden lässt. Thematisiert wird auch die Angst vor Neuem, Unbekannten. Anschließend wurde eine Kerze am Altar entzündet. Ruhige Töne konnte man dazu von Roland Nizbon auf der Kirchenorgel hören. Frühmorgens in der Dunkelheit eine Kerze entzünden die hineinleuchten wird in diesen Tag, in meine Arbeit, in meine Beziehungen, in meine ungelösten Fragen und in meine Freizeit, dazu rief Lena Klieber auf. Zwischen den Textbeiträgen konnte man auch zwei Lieder von Sabine Lang, Paula Weigert und Kristina König begleitet auf dem Klavier hören. Eine Geschichte über Konrad Schuster trug anschließend Michael Fochtner vor. Dieser Schuster hatte den Tisch gedackt und erwartete den höchsten Gast, Gott selber. Es wurde Mittag und von Gott war nichts zu sehen. Außer von einem Jungen der im Gedränge der Stadt seine Mutter verloren hatte. Diesen Jungen brachte er nach Hause und kam erst spät am Abend wieder heim.

 Monika Andratzek trug die Barbara-Legende vor. Die heilige Barbara überzeugt als starke Frau durch ihr furchtloses Glaubensbekenntnis und ihre Standhaftigkeit. Der blühende „Barbarazwei“ mitten im Winter steht – ähnlich wie das Aufblühen der Natur zur Osterzeit im Frühjahr – für das neue Leben bei Gott. Anschließend erfolgte ein Kirchenorgelsolo von Roland Nizbon. „Mein Licht in die Mitte stellen“, so sagte Birgit Wartha. Mein Licht nicht länger verstecken – es leuchten lassen wie es Kinder tun. Pfarrer Werner Sulzer gab den Mitwirkenden und Besuchern zum Abschluss der adventlichen Stunde den Segen vor dem gemeinsamen Lied „Macht hoch die Tür“. 



Innenrenovierung der Filialkirche „St. Bartholomäus“ Winbuch

 Nach der Außenrenovierung der Kirche im Jahr 2015 steht in der Filialkirche „St. Bartholomäus“ Winbuch im nächsten Jahr die Innenrenovierung an. Die angesetzten Gesamtkosten belaufen sich auf 546 200 Euro.

Als vorbereitende Maßnahme fand bereits im Oktober eine Begasung des Kirchenraums gegen den aktiven Anobienbefall statt. Bei der Besichtigung der Kirche sind zahlreiche Problempunkte in Form von Rissen und Verformungen zu Tage getreten, die nun durch eine Sanierung von Innen ertüchtigt werden müssen. Die Dachkonstruktion überspannt eine Breite von ca. 9 m und besitzt eine Gesamthöhe von ca. 5 m. Der Dachreiter lastet direkt auf die Zerrbalkenlage über Lastverteilungsschwellen ab. Sämtliche veränderliche und dynamische Lasten wie Winddruck- und soglasten, sowie Glockenläuten, werden direkt auf die Zerrbalkenlage und damit auf die Stuckdecke übertragen. Dies hat zu Rissbildung und Verformungen an der Stuckdecke geführt. Durch die Ausbildung des Chorbogens als sehr flacher Chorbogen ist das Bogenmauerwerk durch die Lasten aus dem Dachreiter mittig durchgesackt und es hat sich ein horizontaler Abriss eingestellt. Geplant ist die Überarbeitung der statischen Mängel an Dachtragwerk, den Zerrbalken, Wänden, Gewölbe und Empore. Die aus Bruchsteinmauerwerk erstellen Außenwände der Kirche weisen insbesondere in den Fensterscheiteln und –achsen durch die fehlende Klammerwirkung der Dachkonstruktion zum Teil erhebliche Risse auf. Die teilweise über die gesamte Gebäudehöhe bis zur Gründung aufgetretenen Risse haben ihren Ursprung wohl auch aus der Austrocknung des Lehmbodens durch die warmen Sommer. Der Auflagerbereich der Empore im Nordwesten der Kirche ist infolge der feuchtigkeitsgeschädigten Balkenköpfe abgesackt. Die Verformung der Decke lässt auf überlastete Holzverbindungen schließen. Als statische Sanierungsmaßnahmen sind Arbeiten am Dach, Wände und Empore erforderlich.

 Der Deckenputz hat sich großflächig entkoppelt und kann so nicht gehalten werden. Die Stuckrahmen sollen soweit wie möglich abgenommen werden, um sie nach Neuaufbau des Deckenputzes wieder zu montieren und entsprechend zu ergänzen. Der Deckenverputz wird abgenommen und die Decke mit Kalkputz 3-lagig neu verputzt. Der Wandputz ist bis in einer Höhe von ca. 2,0 m ausgetauscht worden, es handelt sich um Putze mit hohem Zementanteil, die bereits mürbe und stark sandend sind. Aus diesem Grund empfehlen sich die Abnahme der zementhaltigen Putze und eine Neuverputzung des Sockels mit Sanierputz. Beim Bodenbelag sind geschädigte Kalk-Platten auszubauen und zu erneuern.

 Die Ausstattungsgegenstände und Bauteile aus Holz sind mit aktiven Anobien befallen. Eine Begasung des Kirchenraumes wurde bereits durchgeführt. An der Eingangstüre ist eine Sanierung/Ergänzung der geschädigten Holzteile, die Erneuerung der Oberfläche und die Überarbeitung der Metallteile erforderlich. Die Bänke im Inneren der Kirche werden für die Putzarbeiten ausgebaut und das Podest wird erneuert. Im Zuge der Renovierung wird auch die technische Ausstattung und Elektroinstallation erneuert. Dazu zählt die Beleuchtungsanlage mit vier LED-Pendelleuchten im Langhaus, kleinen LED-Strahlern auf den Chorbogensimsen für den Altar und die Sitzbankheizung. Außerdem werden die Oberfläche von Altar, Volksaltar, Ambo und Seitenaltar gereinigt und konserviert.

 Der Baubeginn ist für nächstes Jahr vorgesehen. Finanzierungsplan: Gesamtkosten 546 200 Euro, Zuschüsse Diözese 262 900 Euro, Zuschuss Gemeinde Schmidmühlen 5 000 Euro, beantragte Zuwendungen vom Bezirk 25 000 Euro, Bayer. Landesamt für Denkmalpflege 25 000 Euro und der Bayer. Landesstiftung 25 000 Euro. Der Eigenanteil der Pfarrei beläuft sich auf ca. 200 000 bis 250 000 Euro. Die Pfarrei bittet um freiwillige Spenden für die Filialkirche Winbuch, an Raiffeisenbank Unteres Vilstal Schmidmühlen, IBAN DE 30 760696110000016802. Spendenquittungen werden ausgestellt. 

 




Kinder helfen Kindern

 Die Kindertageseinrichtung St. Georg Schmidmühlen beteiligt sich an Weihnachtspäckchenaktion, dabei konnten 46 Päckchen übergeben werden.

 Die Kindertageseinrichtung hat in einem Info-Brief an die Eltern zu dieser Aktion aufgerufen. „Die Kinder haben sich mit der Martinsgeschichte und dem Thema Teilen intensiv auseinander gesetzt. Da es hierbei aber nicht nur theoretisch bleiben soll, haben wir gemeinsam mit dem Elternbeirat ein besonderes soziales Projekt gefunden, das wir dieses Jahr mit unserer Hilfe unterstützen möchten“, betonte Kindergartenleiterin Frau Angela Graf. Das Martinsfest wurde zum Anlass genommen, um mit kleinen Päckchen den Weihnachtskonvoi zu unterstützen. Und so konnten die Kinder an Herrn Dominik Lenz 46 Päckchen übergeben. Natürlich halfen die Kinder gleich beim Einpacken in das Auto.

Der Weihnachtspäckchenkonvoi bringt Geschenke für bedürftige Kinder in entlegenen und ländlichen Gegenden in Osteuropa. Dabei steht ein Grundgedanke im Mittelpunkt: Kinder helfen Kindern.

 Die Päckchen sollten den Kindern Freude bereiten. Ob das Päckchen für Jungen oder Mädchen gepackt ist, kann auf dem Aufkleber markiert werden – es können auch zwei Kreuze gesetzt werden. Das Päckchen selbst kann ganz individuell zusammengestellt und liebevoll zu einem Weihnachtsgeschenk verpackt werden. Die Waren sollten neuwertig oder sehr gut erhalten sein, gut haltbar, kindgerecht und auch gerne nützlich. Die Helfer des Konvois sind rein ehrenamtlich im Einsatz. Die ehrenamtlichen Mitfahrer zahlen selbst eine Kostenpauschale aus eigener Tasche für Verpflegung und Unterkunft in den Zielorten und die meisten Fahrzeuge werden von Unterstützern zur Verfügung gestellt. Um die Logistik- und Spritkosten decken zu können, brauchen sie zusätzliche Unterstützung. Weitere Informationen unter dem Link: https:\\rt235.round-table.de\wpk\