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Pfarrfest rund um die Pfarrkirche gefeiert

Die Pfarrei feierte bei herrlichem Sonnenschein sein Pfarrfest. Der feierliche Beginn erfolgte mit einem Familiengottesdienst, der von den Kindern, Jungendlichen und Erwachsenen mit gestaltet wurde.

 Bereits seit 7 Uhr waren die vielen freiwilligen Helfer unterwegs, um zwei Zelte aufzubauen. Nach dem Gottesdienst zog bereits frischer Bratwurstgeruch durch die Pfarrer-Haertle-Straße. Viele fleißige Hände waren erforderlich, um das Pfarrfest abzuhalten. Der Grillstand war parat um die Kirchbesucher mit frischen Grillspezialitäten zu versorgen und natürlich auch mit den nötigen Getränken. Das Büchereiteam hatte bereits ihren Flohmarkt aufgebaut und so konnten die ersten Geschäfte ablaufen. Vom Buch über Bekleidung, Artikel vom Dachboten und vieles mehr wurde angeboten und fand auch den nötigen AbnehmerDas Mittagessen fand reisenden Absatz und war in kürzester Zeit ausgegeben. Auch Pfarrer Werner Sulzer suchte das Gespräch mit den Pfarrangehörigen. Nach dem Mittagessen hieß es für die Kirchlichen Vereine und Gruppen die einzelnen Stationen aufzubauen. Bei der Kolpingfamilie wurde Kinderschminken angeboten und so manches Elternteil erkannte sein eigenes Kind nicht mehr. Die Ministranten hatten für die Kinder verschiedene Geschicklichkeitsspiele aufgebaut. Die Eltern der Kinder konnten sich inzwischen am reichhaltigen Kuchenbuffet im Allzweckraum erfreuen oder man lies sich Grillspezialteten schmecken. Die selbstgebackenen Kuchen und von der Bäckerei Grosser ein gespendeter Hefezopf waren innerhalb kürzester Zeit verkauft. Zur Unterhaltung spielte eine Kleinbesetzung der kirchlichen Blaskapelle "St. Ägidius" und man genoss die Stunden bei Musik, Essen und Trinken.

 

 

 

 




Deutschstunde im Klostergarten

Eine außergewöhnliche Deutschstunde zum Thema „Klassiker der deutschen Literatur“ fand im Rahmen des Sommerprogramms der Pfarr- und Gemeindebücherei Schmidmühlen im Klostergarten statt.

 Mit dem Satz „Göthe war ein Pöt“, geschrieben auf einer Schultafel, eröffnete Sebastian Thomann seine Deutschstunde etwas anderer Art. Sofort fühlte sich das Publikum in eine Zeit zurückversetzt, als man noch die Schulbank drückte und mit Grausen Schiller´s Glocke, Goethes Zauberlehrling und den Erlkönig auswendig lernen musste.

Doch diesmal war es anders. Auf humorvolle und äußerst unterhaltsame Weise wurden die Kenntnisse der Zuhörer über die Entwicklung der klassischen deutschen Literatur aufgefrischt und ergänzt. Angefangen zur Zeit des dreißigjährigen Krieges bis zur Hälfte des letzten Jahrhunderts trug Sebastian Thomann teils tiefgründige, ironische und witzige Ausschnitte aus bekannten und unbekannten Werken berühmter Dichter wie Goethe, Schiller, Heine, Lessing, Ringelnatz, Erich Kästner und noch einiger anderer vor.

Die Zuhörer verbrachten einen amüsanten Abend in lockerer und stimmungsvoller Atmosphäre und so mancher gab zu, in seinem Leben selten eine so abwechslungsreiche und mitreißende „Deutschstunde“ erlebt zu haben. Sebastian Thomann bedankte sich am Ende seiner Lesung für die uneingeschränkte Aufmerksamkeit seiner Schüler, die jeden Lehrer neidisch gemacht hätte.

 

 

 


Meditative Wanderung zum Habsberg

Einen sehr besinnlichen Tag konnten 15 Wanderer erleben, die mit Pfarrer Werner Sulzer von Kastl nach Habsberg gingen.

 Bei blauen Himmel und strahlendem Sonnenschein begrüßte Pfarrer Werner Sulzer am Ortsende von Kastl die 15 Wanderinnen und Wanderer. Unter dem Motto Hören und Sehen von Natur und Umwelt wurde durch Wald und Wiesen auf dem Habsbergwanderweg losgezogen. Munteres Geplauder untereinander wechselte mit Schweige- und Gebetsanteilen ab. Der Sonnenschein, die Stille der Natur unterbrochen von munterem Vogelgezwitscher war auch Thema von meditativem Texten, die Pfarrer Sulzer vortrug und zur Nachbetrachtung austeilte. Am Habsberg angekommen stärkte sich die Gruppe nach einer meditativen Betrachtung bei Mittagessen und trat geistig und körperlich gestärkt den Rückweg über Utzenhofen und Mühlhausen nach Kastl an. Diese ideale Mischung aus geistiger und körperlicher Anforderung lies erleben, wie sich die Ruhe der Natur auf die Wanderer übertrug. Wohltuend müde nach der Ankunft waren alle sich einig, dass man einen wunderbaren Tag erlebt hatte.


Verleihung der Carusos-Urkunde an den Kindergarten

Der Deutsche Chorverband hat der Leiterin der Kindertagesstätte St. Georg, Frau Angela Graf, das Zertifikat „Caruso“ verliehen. Dies ist die Qualitätsmarke für das Singen mit Kindern. „Das Singen solle selbstverständlicher Bestandteil der Arbeit in der Kita sein“, erklärte Vroni Bertsch, vom Deutschen Chorverband. Ausgezeichnet werden Kindertagesstätten, in denen täglich rund 15 Minuten gesungen wird. Die Auswahl der Lieder ist vielfältig und altersgemäß.

„Die Verleihung heute sei ein ganz besonderer Tag für die Einrichtung“, betonte Frau Angela Graf in ihrer Begrüßung. Viele Eltern, Omas und Opas waren zur Verleihung in den Kindergarten gekommen. Der Tag begann natürlich mit einem „Einsingen“, dabei erzählte Erzieherin Frau Birgit Wartha eine Geschichte von zwei Bären, alle Besucher machten beim Singen und Mimik kräftig mit und mussten sich strecken und dabei auch Hände und Füße ausschütteln. Die Kindergartenkinder begrüßten ihre Gäste mit dem Lied „Ich begrüß dich Hallo“. Bürgermeister Peter Braun sagte, „die Gemeinde kann stolz darauf sein, eine solche Kindertagesstätte zu haben“. Der Rathauschef ließ es sich nicht nehmen, mit dem Anwesenden ein gemeinsames Lied aus seiner Jugendzeit zu singen. Auf einem Stuhl sitzend, mit den Händen unterstützend klatschen sang er vor „Gummela gummela, gummela vista“ und alle anderen machten es nach. Im Programm ging es weiter und die Kinder folgten mit dem Lied „Karotti Kompotti“, ehe sie den „Bankl-Tanz“ aufführten. Natürlich durfte ein ansprechender Applaus und Beifall nicht fehlen.

 „Mit dem Mund kann man viele nette oder auch unschönere Sachen machen. Aber die schönste Sache ist das Singen“, so Pfarrer Werner Sulzer. „Wie der Kindergarten es macht find ich super und die Pfarrgemeinde ist stolz auf die Kinder und das Team. Die Ausführungen sind meist kurz, aber es steckt viele Arbeit im Hintergrund“, betonte der Geistliche. Mit den Kindern der 3. Klasse der Grundschule wurde gemeinsam getanzt und gesunden „Leit, Leit, Leit´l“, ehe Frau Vroni Bertsch an die Kindergartenleiterin Frau Angela Graf die Urkunde und das Türschild überreichte. Zum Abschluss der kurzweiligen Feierstunde sangen die Kinder einen afrikanischen Canon „Endaleja salama“.



 


Das Allerheiligste durch die Straße getragen - Fronleichnamsfest

 Festlich begangen wurde das Fronleichnamsfest in der Pfarrei St. Ägidius, durch die zahlreiche Teilnahme von Gläubigen und Vereinen mit ihrer Fahnenabordnungen. Der Kirchenchor und die Blaskapelle St. Ägidius umrahmten.

 Pfarrer Werner Sulzer dankte zum Beginn des Gottesdienstes allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben. „Lasst uns das Brot, dass mit Liebe gebacken und der Wein der mit Freude gepresst wurde hinaustragen in die Landschaft“, so Pfarrer Werner Sulzer. Bei herrlichem Wetter war schöner Blumenschmuck an den vier Altären zu bewundern. Die feierliche Prozession durch die Straßen der Marktgemeinde führten die Kindergartenkinder mit Fähnchen und Blumen an, sowie die kirchliche Blaskapelle St. Ägidius, Vereine mit den Fahnenabordnungen, Kirchenchor, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Gemeinderat und die ganze Pfarrgemeinde folgten dem Allerheiligsten, das Pfarrer Werner Sulzer, begleitet von den Kommunionkindern, durch die Straßen trug. Entlang des Prozessionsweges waren auch die Häuser festlich geschmückt. An den jeweiligen Altären trugen die Fürbitten Kommunion- und Kindergartenkinder, Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde vor. Es war ein langer festlicher Zug, der betend im Anschluss an die Prozession in die Pfarrkirche einzog. Zum Schluss wurde mit der Blaskapelle das „Großer Gott“ gesungen.

 Nach altem Brauch wurden die Birken bei den Altären nach der Prozession entlaubt. Die geweihten Sträuße werden zu Hause an der Außenfassade oder an Türen angebracht.

 

 

 

 

 



Dankbarkeit ist eine Sache des Herzens - Dreifaltigkeitsfest auf dem Kreuzberg

Alljährlich begeht die Pfarrei Schmidmühlen am Sonntag nach Pfingsten das Dreifaltigkeitsfest auf dem Kreuzberg, Prediger war Diakon Anton Fütterer aus Amberg. Der Gottesdienst wurde von der Blaskapelle „St. Ägidius“ musikalisch umrahmt.

Einmal im Jahr, am Dreifaltigkeitsfest, wird auf dem Kreuzberg im größeren Rahmen Messe gefeiert. Grund genug für viele auswärts wohnende Schmidmühlner, ihre alte Heimat zu besuchen. Zum traditionellen „Kreuzbergfest“ lachte die Sonne und zahlreiche Pilger besuchten den Kreuzberg. Von der Pfarrkirche ging die Prozession zur Kreuzbergkirche. Der Festgottesdienst vor der Grotte wurde von Pfarrer Werner Sulzer gefeiert. Pfarrer Werner Sulzer begrüßte die zahlreichen Pilger am Kreuzberg bei strahlendem Sonnenschein. Sein besonderer Gruß galt den Fußwallfahrern aus Adertshausen und Hohenfels, die laut Gelübde jeweils zum Kreuzberg pilgern.

 "Wahrlich ein schöner Tag, an dem wir das Kreuzbergfest gemeinsam feiern können“, sagte Pfarrer Werner Sulzer.

In seiner Festpredigt sagte Diakon Anton Fütterer, das heutige Evangelium hat uns eine sehr merkwürdige Geschichte erzählt. Irgendwie passt sie nicht zum Dreifaltigkeitssonntag. Jesus ist unterwegs – die Gegend in der er unterwegs war, ist schon damals ein gefährlicher Raum gewesen“. Jesus kommen zehn Aussätzige entgegen, nur einer wird geheilt. Zum einen kann man diese Geschichte als Trostgeschichte lesen, Sie sagte den Christen damals und auch heute, wenn es nicht so gut läuft mit der Kirche, schaut her auch bei Jesus hat nicht immer alles geklappt. „Er hat 10 geheilt und nur einer ist zurückgekehrt. Die Erfolgsquote Jesu lag also bei 10 Prozent“. Man kann aber die Erzählung auch anders lesen, als eine Geschichte über die Dankbarkeit.

Der Abschluss des festlichen Gottesdienstes war das gemeinsame Lied "Großer Gott wir loben Dich".

 Nach dem Gottesdienst spielte die Blaskapelle St. Ägidius ein Standkonzert für die Besucher, denn es hatten sich sehr viele auf den Tischen und Bänken niedergelassen, um sich eine „Bergmaß“ und frische Bratwürste vom Rost zu kaufen. Verantwortlich dafür war wieder die Kirwagemeinschaft Schmidmühlen. Viele nutzten auch vom Kreuzberg aus einen Blick ins Vils- Lauterachtal oder in ihre ehemalige Heimat, die sich nun im Truppenübungsplatz befindet.




Gläubige ziehen durch Fluren um Schmidmühlen

Am Pfingstmontag machten sich nach dem Gottesdienst die Gläubigen der Pfarrei auf den Weg zur Flurprozession, die heuer zum Brunnlettberg führte. Singend und betend zog man zusammen mit Pfarrer Werner Sulzer und dem Allerheiligsten durch die Landschaft. An vier Altären gab es eine Glaubensdemonstration. Die Absicherung hatte die FFW Schmidmühlen übernommen.

 

 


100 Jahre Frauenbund Schmidmühlen

Bei herrlichem Sonnenschein konnte der Katholische Frauenbund Schmidmühlen sein 100jähriges Bestehen feiern.

 Angeführt von der kirchlichen Blaskapelle St. Ägidius Schmidmühlen ging es beim Kirchenzug von Netto-Markt zur Pfarrkirche. Auch Landrat Richard Reisinger und Bürgermeister Peter Braun nahmen daran teil. Zum Jubiläum waren auch die benachbarten Frauenbundvereine aus Adertshausen-Mendorferbuch, Hohenburg, Vilshofen und Ensdorf gekommen. Beim Festgottesdienst war Zelebrant Pater Dr. Jakob Seitz und Konzelebrant Pfarrer Werner Sulzer. Die musikalische Gestaltung erfolgte durch „Corde Vobiscum“ und Kristina König. Das Vorstandsteam begrüßte in der Pfarrkirche die vielen Gäste, die zum Jubiläum gekommen waren. Dabei entzündeten Rosi Obermeier, Anita Fischer und Anna Probst die Kerzen am Altar. In kurzen Schlaglichter ließen sie anschließend die vergangenen 100 Jahre Revue passieren. Auch die Fürbitten und der Gabengang wurden von Frauenbundmitgliedern durchgeführt. Beim Gabengang wurden Socken, ein Globus, ein Faschingshut, ein Kräuterbuschen, ein Gebetbuch, ein Spielzeugbus, für die jeweiligen Aktivitäten des Frauenbundes zum Altar gebracht. Natürlich auch die Hostienschale und der Kelch mit Wein. In seiner Predigt ging Pater Dr. Jakob Seitz auch nochmals auf die Geschehnisse der letzten 100 Jahre auf der Welt ein und hob vor allem die vielfältigen Arbeiten des Katholischen Frauenbundes hervor. Zum Ende des Gottesdienstes segnete Pfarrer Werner Sulzer ein neues Fahnenband, dass der KDFB Schmidmühlen anlässlich seines 100jährgen Gründungsjubiläum anfertigen ließ. „Schließe alle, die diesem Zeichen folgen zu einer Gemeinschaft des Friedens und der Hilfsbereitschaft zusammen“, sagte Pfarrer Werner Sulzer. Anschließend wurde das Fahnenband von der Fahnenabordnung an die Standarte befestigt. Unter den Klängen der Blaskapelle ging es zum Festakt zum Altenbuchnersaal. Im Saal waren Stellwände aufgestellt, wo mit Bildern die vergangenen Jahre nochmals dargestellt wurden. Hier führte Anita Fischer vom Vorstandsteam mit voller „Frauenpower“ durch den kurzweiligen Nachmittag. Auch Landrat Richard Reisinger gratulierte zum Jubiläum und dankte für das große Engagement. „Die Aufgaben des KDFB sind vielfältig und kreativ“.  Rosi Obermeier vom Vorstandsteam hielt Rückschau. „Hinter jedem starken Mann, steht eine starke Frau – hinter einer starken Pfarrei, steht ein starker Frauenbund“, sagte Pfarrer Werner Sulzer. „Ich freue mich, dass wir in Schmidmühlen einen starken Frauenbund haben und in der Zukunft noch vieles geleistet wird“. Den Dank und die Grüßte der Gemeinde überbrachte 1. Bürgermeister Peter Braun. Sein Dank galt Allen, die diesen Bund in den vergangenen 100 Jahren hochgehalten haben. „Macht weiter so, wird brauchen diesen starken Frauenbund“. Der Bürgermeister kam aber nicht mit leeren Händen und hatte 100 Rosen mitgebracht. „Jede anwesende Frau kann sich beim nach Hause gehen eine Rose mitnehmen“.

 „100 Jahre ein Verband von Frauen, dies ist nicht alltäglich“ so Bezirksvorsitzende Irene Zeller. Zwischen den Festreden erfolgte eine musikalische Umrahmung durch Kristina König. Die Geschicke des Katholischen Frauenbundes von der Gründung bis heute, zeigte Karin Schlecht, Diözesanvorsitzende, auf. Eingebunden in den Festakt waren Neuaufnahmen und Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 30jährige Mitgliedschaft: Margareta Edenharter, Marga Kugler, Rita Lautenschlager, Elfriede Pirzer; 40 Jahre: Angelina Edenharter, Josefa Schwendner, Klara Stiegler; 50 Jahre: Christa Ehrnsberger, Anna Graf, Theresia Gresser, Sophie Rauch, Christiane Roth, Brigitte Schneider, Else Senger, Agnes Wimmer; 60 Jahre: Thekla Braun, Anna Koller, Ida Meyer und Hanne Segerer.

 Mit einer besonderen Nadel wurden Gerda Puchta für 17 Jahre Vorstand und Rita Stollenmeier für 17 Jahre 2. Vorstand geehrt.

 Sehr erfreut war man aber auch über die Neuaufnahmen von 18 Frauen: Frederike Bäuml, Brigitte Brendl, Daniela Bruckmüller, Andrea Faderl, Sonja Fischer, Doris Flieder, Barbara Hierl, Marita Hintermeier, Bettina Humml, Veronika Justiger, Irmgard Lobenhofer, Michaela Meyer, Andrea Michl, Angelika Ostarek, Heidrun Reißmann-Gräter, Brigitte Schlagbauer, Manuela Stalbauer und Edith Weigert.

 

 

 






Triptoi Bücher und Spiele für Bücherei

In der Bücherei wurde ein Kindervorlesenachmittag abgehalten und dabei die neuen aktuellen Artikel vorgestellt. Die Kinder hatten dabei ihre große Freude und waren begeistert bei der Sache.

 Der Pfarrgemeinderat hatte noch unter der Leitung von Johann  Bauer eine Spende von 300 Euro für neue Bücher gespendet. Die Bücherei legte dafür den Grundstock von Triptoi Büchern und Spiele. Auch andere aktuelle, spannende neue Kinderbücher im Alter von 0 bis 10 Jahre wurden dazugekauft. Diese wurden im Rahmen des unregelmäßigen Kindervorlesenachmittags in der Bücherei vorgestellt. Die Eltern konnten mit ihren Kindern bei Kaffee und Kuchen gemütlich in den neuen Büchern schmöckern. Büchereileiterin Frau Gudrun Jeziorowski sagte beim Kindervorlesenachmittag an den Pfarrgemeinderat ihren herzlichen Dank aus für die Unterstützung, „denn nicht nur Erwachsenenliteratur, auch Kinderbücher unterliegen dem Trend moderner zu werden“.

 


KAB spendet 2000 Euro

Die KAB führte wieder wie in den vergangenen Jahren den Palmbüschelverkauf durch. Im Jahr 2017 und 2018 konnten Erlöse in Höhe von 2400 Euro erzielt werden. Davon übergab die KAB 2000 Euro an Pfarrer Werner Sulzer für die Restaurierung der beiden Figuren aus der Bergheimer Kirche. Des Weiteren erhielten Bischof Anthony Poola aus Indien 400 Euro und mit 200 Euro aus der Vereinskasse wurde die Pfarrbücherei unterstützt. Pfarrer Werner Sulzer dankte der KAB für die großzügige Spende. Die beiden gotischen Figuren, Auferstandener und schwangere Maria, stammen aus Seitennischen der ehemaligen Nebenkirche aus Bergheim. „Die Fassungen der beiden Figuren wurden gelöst, gefestigt und die Abblätterungen gesichert“, betonte Pfarrer Werner Sulzer. Die gesamte Restaurierung der beiden Figuren belief sich auf 3236,80 Euro. Die Figur des Auferstandenen wurde erstmals wieder an Ostern in der Pfarrkirche neben dem Altar aufgestellt.


erstkommunion

Mit Gott im Bund / Erstkommunion 15 Kinder empfangen Hl. Kommunion

8 Mädchen und 7 Buben aus der Pfarrei empfingen am Sonntag erstmals die Kommunion. Würdig wurde dieser Festtag mit Pfarrer Werner Sulzer und der gesamten Pfarrgemeinde begangen. Die Kinder selbst gestalteten den Festgottesdienst mit, gesanglich umrahmte die Schola.

Zum Thema „Mit Gott im Bund – im Zeichen des Regenbogens“ war im Altarraum ein großer Regenbogen, eine Sonne und eine dunkle Wolke aufgestellt.

Die Kinder, Ministranten und Pfarrer Werner Sulzer zogen in die Pfarrkirche ein. Die Kinder bildeten einen Kreis vor dem Altarraum und Pfarrer Werner Sulzer sprach zu den Kindern „wir haben gerade das Lied Herein, Herein wir laden alle ein, gesungen. Viele Gäste sind gekommen, ihr habt alle eingeladen. Aber heute lädt euch auch Jesus ein“! Im Anschluss daran trugen Kinder die Kyrierufe mit Texten vor.

 Zur Predigt sagte Pfarrer Werner Sulzer Das Bild des Regenbogens hat euch durch die Eko-Vorbereitung begleitet Was braucht es denn, damit ein Regenbogen entsteht? Sonne und Regen. Sonne und Regen stehen für die Pole des Lebens – die Sonne für die schönen, hellen, strahlenden Stunden

Und die Wolken für die dunklen, Zappen dusteren Stunden, in denen oft genug auch Tränen fließen. Dazwischen spielt sich das Leben ab. Die Farben zeigen uns, was es dazwischen gibt.

Schauen wir auf die einzelnen Farben“. Anschließend wurden anhand eines Regenbogens der im Altarraum aufgestellt war, von zwei Erstkommunionkindern die Farben vorgestellt. Violett ist eine ruhige und gedeckte Farbe. Sie erzählt von dunklen Stunden, von Buße und Versöhnung. Blau ist die Farbe des weiten Himmels und die Farbe des tiefen Meeres. Gleichzeitig ist sie die Farbe der Treue. Jetzt im Frühling wird es überall grün. Grün zeigt: Die Natur ist lebendig. Grün ist deshalb auch die Farbe der Hoffnung. Gelb ist eine helle strahlende Farbe. Die Sonne am Himmel leuchtet herrlich Gelb und macht uns Menschen froh. Rot sind das Herz und das Blut. Deshalb ist Rot die Farbe der Liebe, des Lebens, aber auch des Leidens. Der Regenbogen ist Zeichen eines Bundes, den Gott mit uns Menschen schließt.

 Zu den Fürbitten trugen die Kinder Texte vor. Von den Kindern wurde auch zur Gabenbereitung der Altar geschmückt. So trugen sie Kerzen, Kreuz, bunte Blumen, Brot und Wein zum Altar. Gemeinsam wurde auch das „Vater unser“ gesungen, dabei stellte sich Pfarrer Werner Sulzer mit den Kindern um den Altar. Bei der Kommunionausteilung traten die Kinder in den Altarraum und bildeten einen Kreis. Pfarrer Sulzer spendete dann den Kindern die Erstkommunion. Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Werner Sulzer allen, die diese Erstkommunionfeier mitgestaltet hatten. Besondere Freude bereiteten die Erstkommunionkinder ihren Eltern, in dem die Kinder seiner Mutter jeweils eine Rose überreichte. Nochmals nahmen die Kinder im Altarraum Aufstellung, jeweils mit bunten Tüchern und sangen das „Regenbogenlied“. Am Nachmittag fand eine Andacht statt.

 Die heilige Kommunion haben empfangen: Antonia Heimler, Denis Slusarczyk, Johannes Andratzek, Paula Wagner, Sophie Döberl, Thomas Wiesner, Jonah Graf, Angelina Schmitz, Daniel Braun, Ronja Weigert, Liliana Jeziorska, Finja Wartha, Paula Stadlbauer, Maximilian Lobenhofer, Simon Vogl.