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2500 Euro Spendenübergabe durch den Pfarrgemeinderat

Durch seine Aktivitäten hat sich die Spendenkasse des Pfarrgemeinderates (PGR) gut gefüllt, so dass der PGR verschiedene Initiativen und Einrichtungen in Schmidmühlen und an­dernorts unterstützen konnte.

 Bei einem Treff in der Bücherei konnte Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lesser und Pfarrer Werner Sulzer übergeben 200 Euro für die Arbeit des Seniorenteams, 300 Euro für die Schola, 500 Euro für die Bücherei, 500 Euro für die Arbeit mit Kinder in Brasilien an die Missionarinnen Christi, 1000 Euro an Misereor für ein Projekt in Burki­na Faso. Dort sorgen Christen und Muslime gemeinsam für gesunde Er­nährung durch nachhaltige Landwirtschaft, Aufforstung und verschiedene Techniken der Wassergewinnung. Pfarrer Werner Sulzer dankte den aktiven Mitgliedern des PGR und natürlich auch allen Käufern und Besuchern der verschiedenen Veranstaltungen, die die Spendensummen erst ermöglicht haben.


Verabschiedung von Kirchenverwaltungsmitgliedern

Bei einem Gottesdienst verabschiedete Pfarrer Werner Sulzer drei ausgeschiedene  Kirchenverwaltungsmitglieder.

 Pfarrer Werner Sulzer betonte, "in einem Alter, in dem die meisten an Aufhören denken, im Rentenalter hat Herr Alfons Huger sich in Dienst nehmen lassen. Eine Legislaturperiode gehörte er der Kirchenverwaltung an und war immer absolut zuverlässig zur Stelle, wenn es darum ging, tatkräftig anzupacken und kleinere Renovierung vorzunehmen.
Zwei Perioden und damit 12 Jahre gehörte Herr Peter Fochtner der Kirchenverwaltung an. Als traditionsbewusstem Menschen war es ihm ein Anliegen, die Traditionen der Pfarrei aufrecht zu erhalten. Er kümmerte sich als Sicherheitsbeauftragter der Pfarrei um Sicherheitsbelange und führte gewissenhaft die Galerie der Sterbebildchen.
 Sechs Perioden und damit sage und schreibe 36 Jahre war Herr Erich Jeziorowski Kirchenpfleger. Mit ihm geht schon eine Ära der Pfarrei zu Ende. In dieser langen Zeit hat er ein enormes Wissen um die Pfarrei angesammelt, die uns sicherlich in Zukunft bei unseren Sitzungen fehlen wird. Seitdem Schwester Simperta dieses Amt nicht mehr ausüben konnte, war er gleichzeitig Protokollführer der Kirchenverwaltung. Absolut bemerkenswert ist, dass Herr Jeziorowski, der ja mit dem Vorgänger Pfarrer Georg Braun viele Jahre zusammengearbeitet hat und mit ihm auch befreundet war, seine Loyalität ohne Abstriche auch auf den jetzigen Pfarrer übertragen hat und so in diesem Punkt einen reibungslosen Übergang ermöglicht hat.  
Den Abschiedsschmerz verringert ein wenig das Wissen, dass sich alle Ausgeschiedenen bei Bedarf auch weiterhin einspannen lassen und zum Teil in anderen Aufgaben weiterhin aktiv bleiben."  Als Dank überreichte Pfarrer Werner Sulzer Präsente.


 


Senioren feierten Fasching

Die Pfarrei hatte seine Senioren zum Seniorenfasching in das Pfarrheim eingeladen. Dabei herrschte Frohsinn und Heiterkeit.

 Das Organisationsteam unter der Leitung von Frau Marianne Fleischmann hatte sich wieder vieles einfallen lassen, um mit den Senioren einen kurzweiligen Nachmittag zu verbringen. Das Pfarrheim war bis auf den letzten Platz gefüllt. Nach der Begrüßung durch Pfarrer Werner Sulzer gab es Kaffee und Schmalzgebäck. Elisabeth Schönberger trug das Gedicht über die Faschingszeit vor, ehe der Seniorenchor in Aktion trat. Nach der Melodie von „Lustig ist das Zigeunerleben“ sangen alle Senioren nach einem ausgeteilten Liedtext „Lustig ist das Seniorenleben“ unter der Begleitung von Johann Bauer auf dem Akkordeon.

 


Sie zogen auf einem anderen Weg - Sternsinger

 Die Aussendungsfeier der zwölf Sternsingergruppen der Pfarrei fand am Fest „Heiligdreikönig“ beim Festgottesdienst statt.

 Die Sternsinger wurden gesegnet und durch Pfarrer Werner Sulzer ausgesandt. Die Gruppen zogen anschließend durch die Straßen der Pfarrei. Es beteiligten sich 49 Teilnehmer, plus Begleitpersonen.

In seiner Predigt betonte Pfarrer Sulzer, das heutige Evangelium und damit das Weihnachtsgeschehen endet mit dem lapidaren Satz: „Sie zogen auf einem anderen Weg heim in ihr Land.“ Das klingt zunächst wie in ein beiläu­figer Satz. Dem Umstand geschuldet, dass Herodes dem Kind nach dem Leben trachtet. Ein klein wenig anders übersetzt, gewinnt der Satz an Bedeutung: Sie zogen anders heim in ihr Land. Darum geht es letztlich: Weihnachten will verwandeln. Wir sollen anders von der Krippe weggehen, wie wir hergekommen sind. „Ihr, liebe Sternsinger, lebt uns das beispielhaft vor: Es gibt heute etliche Kinder und Jugendliche, die sich heute Nachmittag nicht von ihrem Tablet trennen können. Ihr dagegen seid mit Menschen, mit anderen Kinder und Jugendlichen unterwegs, um zu Menschen zu gehen. Ihr bildet ein Wir, das Wir, einer Sternsingergruppe, das Wir unserer pfarrlichen Sternsinger, das Wir einer weltweiten Bewegung. Und dabei stellt ihr Kinder am Rande der Gesellschaft in den Mittelpunkt, in diesem Jahr ganz besonders behinderte Kinder in den Mittelpunkt“, so der Geistliche. Bei den Entscheidungen der Mächtigen spielen Kinder keine Rolle und behinderte Kinder schon gar nicht. Zumindest für einen Nachmittag werden sie in die Mitte gerückt. Sie zogen anders Weg heim in ihr Land. Weihnachten ist es dann geworden, wenn wir von der Krippe anders weggehen, wie wir gekommen sind, wenn das göttliche Kind uns verwandelt: Von den Dingen zu den Menschen – vom Ich zum Wir – von den viel beachteten zu denen am Rande.

Die 12 Sternsingergruppen, jeweils drei Kinder in den entsprechenden Gewändern der Heiligen Drei Könige und mit Weihrauchkessel, begleitet von einem Kind als Sternträger, zogen anschließend von Haus zu Haus und trugen ein Gedicht vor. Auf Wunsch schrieben sie über die Haustür die Buchstaben C, M, und B (Christus mansionem benedicat = Christus segne dieses Haus).

 

 

 


Geschichte über einen Räuber / Kindersegnung

 Am Neujahrstag fand in der Pfarrei die schon zur Tradition gewordene Kindersegnung in der Pfarrkirche statt. Dabei wurden die Kinder von Pfarrer Werner Sulzer einzeln gesegnet.

 Zum Beginn hatte sich das Gotteshaus mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in den vorderen runden Bänken gefüllt. Zur Eröffnung wurde gemeinsam das Lied "Ihr Kinderlein kommet" gesungen. Pfarrer Werner Sulzer sagte, „ein kleines Kind rührt die Herzen der Menschen. Ein Kind ist berührend, innerlich im Herzen. Heute werde ich den Kindern die Hand auflegen und den Segen Gottes spenden“.

 Vor dem Altar war eine Leinwand aufgebaut, mit Bildern hinterlegt erzählte der Geistliche die Geschichte von einem Räuber. Dieser hatte 5 Dolche stecken in seinem Gürtel, einen Säbel und eine Keule. Ganz furchtbar sah er aus und alle hatten Angst vor ihm. Nur Maria mit dem Kind hatte keine Angst und lachte den Räuber aus. Der Räuber fragte Maria fürchtest du dich nicht vor mir. Diese antwortete nein, was bist du für ein lustiger Kerl. Der Räuber konnte dies gar nicht verstehen, dass jemand vor ihm keine Angst hat. Die Kyrierufe und Fürbitten wurden von Kindern vorgelesen.

 „Die Kinder sollen nach vorne kommen und ich werde euch die Hand auf den Kopf legen", betonte Pfarrer Werner Sulzer.  Anschließend traten dann die Kinder und Jugendlichen einzeln vor den Altar, der Geistliche sprach sie mit dem jeweiligen Vornamen an, legte ihnen die Hand auf und segnete jedes Kind einzeln