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Muttertagsfahrt nach Falkenberg

Die Burg Falkenberg im Landkreis Tirschenreuth war in diesem Jahr das Ziel der Muttertagsfahrt des Katholischen Frauenbundes.

 Bei bestem Ausflugswetter erreichte man am Vormittag den Markt Falkenberg. Wahrzeichen des Ortes ist die Burganlage aus dem 11. Jahrhundert auf einer markanten Granitformation. Friedrich Werner Graf von Schulenburg kaufte das Bauwerk und sanierte es von 1936 bis 1939. Der Graf wollte seinen Lebensabend auf der Burg verbringen. Doch wegen seiner Verwicklung in das Attentat auf Hitler wurde er ermordet. Bis 2008 bewohnten seine Erben die Burg. Seit 2009 gehört die Burg dem Markt Falkenberg. Nach umfassender Renovierung war im November 2015 Einweihung und Wiedereröffnung. Heute ist die Burg Hotel, Tagungs- und Veranstaltungsort. Auch ein Museum findet sich in dem Burgareal.

 Nach der Burgführung wurde im historischen Gasthaus „Roter Ochse“ das Mittagessen eingenommen. Die Wirtin berichtete, dass der Grundstein des Anwesens bereits 1166 gelegt wurde. Seit 1492 ist es Gasthaus. Das Mobiliar in den Gasträumen stammt aus den 30er-Jahren. Den Nachmittag verbrachte man bei der Gartenbäuerin Monika Keck in Bodenreuth. Nach der Führung durch den Kreativgarten gab es Kaffee und Kuchen. In einer kurzen Vorführung zeigte Frau Monika Keck, wie man ganz schnell mit Naturmaterialien Mitbringgeschenke dekoriert. Abschluss des Ausfluges war der Besuch der Zoiglwirtschaft Rechersimmer in Röthenbach. Zum berühmten Zoigl-Bier gab es Brotzeiten und Holzofenbrot aus dem hofeigenen Backofen.

 

 


Kinderlesung für Mädchen war voller Erfolg

Die Pfarr- und Gemeindebücherei platzte nahezu aus allen Nähten, denn es war eine Kinderlesung „nur für Mädchen“ angesagt.

 Viele lesebegeisterte  Mädels  im Alter von 5 bis 9 Jahren folgten dem Ruf der Bücherei zu einem Lesenachmittag mit Geschichten rund um Prinzessinnen, Feen, Pferde, Hexen … Kurzum zu allem, was Mädchen lieben. Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los. Die Geschichte von der „verzauberten Prinzessin“  führte ins Reich der Märchen. Ein tapferer Jüngling befreit  darin eine Prinzessin von ihrem bösen Zauber. Anschließend erfuhren die Kinder anhand einer Erzählung von den „Rosenfeen“ und wie die Rosen zu ihren Dornen kamen. Eine Geschichte über Pferde durfte natürlich auch nicht fehlen. „Kleiner Stern und schwarzer Blitz“ handelte von einem kleinen Indianermädchen, das sich nichts sehnlicher als ein eigenes Pferd wünschte. Lustigste Höhepunkte waren schließlich Auszüge aus den Büchern „Walpurga Stinkesocke“ und „Holly Hexenbesen“. Beide Bücher handeln von kleinen tollpatschigen Hexen, die das Hexenhandwerk noch nicht perfekt beherrschen. Sei es nun das Fliegen auf dem Hexenbesen oder schlichtweg der Umgang mit Zauberstab und  Zaubersprüchen. Die lustigen Abenteuer beider Hexen reizten die jungen Zuhörerinnen zu gehörigen Lachanfällen. Zur Erinnerung an den Lesenachmittag bastelten die älteren Kinder als Andenken zum Mitnachhausenehmen noch ein Prinzessinnenkleid, während die Kleineren vorgefertigte Exemplare bekamen. Damit sich unsere männlichen Leser nicht benachteiligt fühlen, plant die Bücherei auf jeden Fall auch einmal eine Kinderlesung  „nur für Jungen“.


Erstkommunion / 13 Kinder empfangen Hl. Kommunion

7 Mädchen und 6 Buben aus der Pfarrei empfingen am Sonntag erstmals die Kommunion. Würdig wurde dieser Festtag mit Pfarrer Werner Sulzer und der gesamten Pfarrgemeinde begangen. Die Kinder selbst gestalteten den Festgottesdienst mit, gesanglich umrahmte die Schola.

 Die Kinder, Ministranten und Pfarrer Werner Sulzer zogen in die Pfarrkirche ein. Die Kinder bildeten einen Kreis vor dem Altarraum und die ganze Pfarrgemeinde sang das Lied „Wir feiern heut ein Fest und singen miteinander“. Im Anschluss daran trugen Kinder die Kyrierufe mit Texten vor. „Bei der Taufe haben eure Eltern die Taufkerze entzündet, heute dürfte ihr selber an der Osterkerze eure Kerzen entzünden“ sagte Pfarrer Werner Sulzer zu den Erstkommunionkindern.

 Zur Predigt wurde von drei Eltern die Emmaus Geschichte vorgetragen. Wo zwei Jünger voll Not und Zweifel daher gingen. Doch da kam Jesus und sprach mit ihnen und plötzlich wurde es Licht. Pfarrer Werner Sulzer betonte, „diese Geschichte sei die schönste Erzählung der Bibel. Dabei kommt Trauer, Angst, Hoffnung und Freude vor“. Er bat auch die Eltern, mit ihren Kindern mal einen Tag in der Woche ohne Fernsehen oder Smartphone zu verbringen, einfach mal mit den Kindern reden oder Spiele machen. Außerdem sollten die Eltern ihren Kindern das Beten lernen, sowie sie mit ihnen das Reden gelernt haben.

 Zu den Fürbitten trugen die Kinder Texte vor. Von den Kindern wurde auch zur Gabenbereitung der Altar geschmückt. So trugen sie Kerzen, Kreuz, bunte Blumen, Brot und Wein zum Altar. Gemeinsam wurde auch das „Vater unser“ gesungen, dabei stellte sich Pfarrer Werner Sulzer mit den Kindern um den Altar. Bei der Kommunionausteilung traten die Kinder in den Altarraum und bildeten einen Kreis. Pfarrer Sulzer spendete dann den Kindern die Erstkommunion. Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Werner Sulzer allen, die diese Erstkommunionfeier mitgestaltet hatten. Besondere Freude bereiteten die Erstkommunionkinder ihren Eltern, in dem die Kinder seiner Mutter jeweils eine Rose überreichte. Nochmals nahmen die Kinder im Altarraum Aufstellung, jeweils mit bunten Tüchern und sangen das „Regenbogenlied“. Am Nachmittag fand eine Andacht statt.

 Die heilige Kommunion haben empfangen: David Guttenberger, Johannes Bauer, Stefan Kumeth, Ida Bäuml, Tamara Schönhofer, Gerhard Thurner, Nimrod Kardos, Patricia Meier, Hannah Lautenschlager, Arian Kaiser, Lina Humml, Julia Brigante und Anna-Lena Meier.


Feierlich wurde das Osterfest in der Pfarrei begangen. Bei der Osternachtfeier wurde die Osterkerze am geweihten Feuer vor der Pfarrkirche entzündet. Die gesangliche Umrahmung erfolgte durch den Kirchenchor.      

 Nach alter Überlieferung postierten sich Ministranten rund um die Pfarrkirche an der Osternacht und machten mit ihren „Ratschen“ auf den Beginn des Gottesdienstes aufmerksam. An den Eingängen der Pfarrkirche verkauften Mitglieder der Kolpingfamilie am Karsamstag Kerzen, die beim Einzug der Ministranten entzündet wurden, um Licht ins Gotteshaus zu bringen. Pfarrer Sulzer zog zunächst außerhalb des Gotteshauses zum Kirchplatz, wo die Feuerweihe stattfand. Am geweihten Feuer wurde die neue Osterkerze entzündet. Pfarrer Werner Sulzer trug vom hinteren Kirchenportal aus die entzündete Osterkerze in das finstere Gotteshaus und sang „Lumen Christi“, worauf das Volk mit „Deo gratias“ antwortete. Auch die Erstkommunionkinder zogen mit selbst gebastelten Kerzen mit in die Pfarrkirche ein. Die Ministranten gaben das Licht des geweihten Feuers an die Besucher weiter. Vom Licht der neuen Osterkerze wurden auch die neuen Kerzen am Altar und das „ewige Licht“ entzündet. In der Osternacht wurden die Geschwister Nimrod und Zselyke Kardos getauft. Die Familie versammelte sich im Altarraum. Die beiden Jugendlichen wurden nach der Taufe mit Applaus von der kirchlichen Gemeinde begrüßt. Nach der Taufwasserweihe wurden kleine Schälchen mit dem geweihten Wasser gefüllt und von den Ministranten an die Kirchbesucher weiter gegeben. Jeder Kirchbesucher machte sich mit dem geweihten Wasser das Kreuzzeichen auf die Stirn.

 

 

 

 





In der Pfarrei wurde am Sonntag feierlich der Palmsonntag mit einer Palmprozession gefeiert. Um 9.15 Uhr hatten sich die Gläubigen vor der Kirche "St. Georg" versammelt.

 Eröffnet wurde die Feier mit einem Choral von der Blaskapelle "St. Ägidius". Pfarrer Werner Sulzer sagte die Worte „Bin ich ein Esel“ Wer hat diese Worte nicht schon öfters gesagt, als ihm irgendetwas passiert ist“. Jesus ist mit einem Esel und nicht mit einem Schlachtross nach Jerusalem eingeritten. Man soll bei den Worten „Bin ich ein Esel“ keine Selbstzweifel haben, sondern dies als Kompliment sehen. Im Evangelium des Palmsonntag stehen zwei Personen im Mittelpunkt, Simon von Cyrene ist eine in den synoptischen Evangelien erwähnte Gestalt der Passionsgeschichte, der Jesus geholfen hat das Kreuz zu tragen und Jesus der sich die ganze Last der Welt aufladen hat lassen. Im Anschluss daran segnete Pfarrer Sulzer die mitgebrachten Palmbüschel. In einer feierlichen Prozession zogen die Gläubigen dann in die Pfarrkirche ein, angeführt von der Blaskapelle St. Ägidius, Ministranten, Pfarrer Werner Sulzer, den Erstkommunionkindern, sowie zahlreichen Gläubigen der Pfarrgemeinde. Auch die Mitglieder der Kirchenverwaltung und Pfarrgemeinderates beteiligten sich an der Prozession.

 Die Erstkommunionkinder hatten mit ihren Tischmüttern und den Eltern die Palmbuschen angefertigt. An einen Stock wurden Zweige von Thujen und Palmkätzchen gebunden, verziert mit bunten Bändern. Stolz präsentierten die Kinder ihre schönen Palmbuschen. In der Pfarrkirche wurden beim Gottesdienst Standbilder der Passion von Kindern vor dem Altar eindrucksvoll vorgetragen.