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Nikolaus auch beim Seniorennachmittag der Pfarrei mit dabei

Die Pfarrei hatte die Senioren in das Pfarrheim zum monatlichen Seniorennachmittag eingeladen. Auch der Nikolaus kam zu Besuch.  

 Das Organisationsteam hatte sich für die Gestaltung des Nachmittags wieder sehr viel einfallen lassen. Das Pfarrheim war bis auf den letzten Platz gefüllt und mit Tischgestecken wunderbar adventlich gedeckt. Für das leibliche Wohl war mit Kaffee, Stollen und Plätzchen bestens gesorgt, sogar Glühwein wurde neben anderen Getränken gereicht. Pfarrer Werner Sulzer begrüßte die Senioren und der Seniorenchor sang zur Eröffnung „Heut Senioren wird´s was geben“. Die göttlichen Tugenden trug Marianne Fleischmann vor. "Staad eatz is Advent" sangen die Schmidmühlner Sängerinnen, die den Nachmittag gesanglich umrahmten. Viel zu schmunzeln und lachen gab es zu dem Sketch „Außer Haus“. Die Senioren lauschten den Vorträgen und Liedern und erfreuten sich über den gelungenen Nachmittag. Die Schmidmühlner Sängerinnen sangen anschließend "Da Wind bloast vo da Leit´n her". Viel zu lachen gab es bei „Weihnachten damals“. Mit dem gemeinsamen Lied "Leise wird es Advent", wurde der Nikolaus im Pfarrheim begrüßt. Dieser konnte in seinem Buch berichten, dass Pfarrer Sulzer viele Sketche mitspielt, überzeugend und oft sehr gerüht. „Ich hab auch gehört, in diesem Pfarrheim wird´s immer enger, kein Wunder- gibt´s doch hier auch jedes Mal begnadete Sänger! Man konnt auch erleben das Schmidmühlner Leuchtkäferchen Lissy, eine nostalgische Italienreise – Gelebten Wiener Schmäh, Sketche von Kare und Sepp an der Bar, Habt das Oktoberfest beim Schichtl mitgemacht, die Salvermoser Zenz war da und sogar eine Hinrichtung (Gott sei Dank mit gutem Ausgang) wir sahn.“

Über die einzelnen Helfer vom Seniorenteam, Elisabeth Schönberger, Marianne Fleischmann, Anna Dobler, Elvira Klesse, Emma Weigert, Thekla Weinmann und Renate Brechler konnte Nikolaus berichten, dass es nur noch das irdische Dreamteam genannt wird. Sein Dank galt auch den vielen Damen, die Senioren mit ihrem Auto zum Seniorennachmittag bringen. Der Nikolaus kam natürlich nicht mit leeren Händen und hatte für jeden Gast ein Geschenk mit dabei. Viel zu schnell verging mal wieder der kurzweilige Nachmittag und es hat allen Besuchern sehr viel Spaß und Freude gemacht.

 

 


Dauerregen beim Adventmarkt / St. Nikolaus besucht die Kinder in der Pfarrkirche

Der schmucke Adventmarkt wurde am Samstag in der Pfarrkirche, im Anschluss an den Gottesdienst feierlich eröffnet. Hierbei wurde auch die erste Kerze am Adventkranz in der Pfarrkirche entzündet.

 Zum Beginn des Gottesdienstes sagte Pfarrer Werner Sulzer, „groß und mächtig steht er vor dem Altar, der Adventskranz. Drei Dinge hat er, einen runden Reifen, Tannenzweige und Kerzen“. Anschließend erfolge die Segnung. Bei den Kyrierufen beteiligten sich Kinder der Grundschule mit Texten. Zum Beginn der Predigt erklang ein Trompetensignal. „Zur Zeit Jesus kündeten Fanfaren den Einzug des Königs an. Auch Gott sendet Engel unter Posaunenklänge aus, damit es leise wird. Gott will leise unsere Aufmerksamkeit gewinnen“. Dies kann zum Beispiel durch einen Unfall passieren, der uns aus dem Alltag herausreist. Ein Trompetensignal kann auch eine Krankheit sein. „Der schlimmste Wegruf ist der Tod, alles steht still. Schade das Gott erst solche Wegrufe setzen muss“. Als Vorschlag sagte Pfarrer Werner Sulzer, einfach in der  Adventszeit für einen Tag Ruhe zu sorgen. Alle elektrischen Geräte ausschalten. Ruhe für sich finden und für seine Familie. Die Adventszeit beginnt mit einem Trompetenengel“.

Nach dem Gottesdienst erfolgte die Eröffnung des Adventmarktes in der Pfarrkirche durch die Kinder der Grundschule. Vor dem Altar war eine Leinwand aufgebaut, wo die Geschichte des Weihnachtssterns mit Bildern und vorgetragenen Texten von Anna Lena Meier, David Guttenberger und Ida Bäuml erzählt wurde. Zwischen den Texten sangen die Kinder Lieder. „Sterne hoch am Himmelszelt“, dabei sollten Sterne am Himmelszelt den Weg erhellen. Auch Könige machten sich auf Weg und suchten den Weihnachtsstern in dem Lied „Mein König macht sich auf den Weg“. Schließlich fragten sich Mensch und Tiere in dem Lied „Was hat das zu bedeuten?“, dort hoch am Himmelszelt, wer kann das nur deuten, was diese Nacht erhellt.

 Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lesser dankte den Kindern der Grundschule, den Vereinen und den vielen Helfern für die Unterstützung. „Allen Besuchern wünsche ich noch besinnliche Adventstage und ein frohes und friedliches Weih­nachtsfest".

 Nach der Eröffnung nutzten bereits viele Besucher die Angebote des „Schmidmühlner Adventmarktes“. Nach dem Gottesdienst herrschte noch ein reges Treiben am Kirchplatz bei den Verkaufsbuden. Die Besucher nutzten das reichhaltige Angebot der Vereine und Gruppen am diesjährigen Adventmarkt. Man versammelte sich am Kirchplatz beim Christbaum und verweilte in adventlicher Atmosphäre.

 Leider war am Sonntag Dauerregen und nur wenige Besucher hatten sich eingefunden.

 Am ersten Adventwochenende verzauberte sich der Kirchplatz wieder in einen Budenmarkt. Viele Besucher konnte man dabei am Samstag verzeichnen. Das Rahmenprogramm am Sonntag wurde sehr gut angenommen. Eingebunden in den Markt war eine adventliche Stunde in der Pfarrkirche, die von Gruppen und Vereinen gestaltet wurde. Auch wieder im Programm war ein Papiertheater, das ab 15 Uhr aufgeführt wurde. Leider war am Sonntag Dauerregen und nur wenige Besucher hatten sich eingefunden, um mit der Kutsche zu fahren. Michael Fischer hatte seine beiden Pferde prächtig herausgeputzt, doch durch den Regen wurden die Kutschenfahrten nur wenig genutzt. Der Regenschirm war am meisten gefragt. Dennoch hatten die Stände vereinzelt ihre Besucher.

 Da wurden neben den zahlreichen angebotenen Bastelsachen, die Buden mit Glühwein, Brat- und Ross Würste aufgesucht. Die Bläsergruppe der Blaskapelle St. Ägidius konnte wegen des Regens leider keine adventlichen Weisen am Markt spielen. Am Samstag und Sonntag konnte man sich beim Adventmarkt am Kirchplatz durch herrlich weihnachtliche Gerüche und wunderbar stimmungsvoll eingerichtete Stände in Weihnachtsstimmung bringen lassen. Vereine, Gruppen und karitative Einrichtungen sorgen für das leibliche Wohl. Genießen konnte man selbstgemachte Spezialitäten wie Weihnachtsplätzchen, Waffeln, Crepes sowie Bratwürste beim Trachtenverein, Kirwagemeinschaft und Kolpingsfamilie. Bei der Jugendfeuerwehr Schmidmühlen wurden Lángos und Apple Cider (Apfelpunsch)angeboten. Natürlich durfte der Glühwein und warmer Met zu dieser Jahreszeit bei den Ministranten und Imkerverein nicht fehlen. Ebenso wurde an den Ständen unter anderem Selbstgebasteltes angeboten. Mit viel handwerklichem Geschick ist attraktiver Weihnachtsschmuck wie Bienenwachskerzen oder Spielzeug aus unterschiedlichsten Materialien beim Landvolk, Katholischen Frauenbund und Kindergarten entstanden. Sein Losglück konnte man bei den Eltern-Kind-Gruppen versuchen.  

 Zur adventlichen Stunde hatten sich die Besucher in die Pfarrkirche eingefunden. Vereine und Gruppen boten einen kurzweiligen Nachmittag mit Liedern und Texten. Mit musikalische Beiträgen und Liedern untermalte die Bläsergruppe der kirchlichen Blaskapelle St. Ägidius, mit adventlichen Weisen. „Das Warten auf Gott findet nicht nur im „Vorzimmer des Glaubens“ statt, sondern gehört zum Herzen des Glaubens selbst. Warten kann also eine wichtige Übung für unseren Glauben sein, das Hinwarten auf Weihnachten nicht nur eine glühweingeschwängerte Rührseligkeit, sondern Vorbereitung für den tieferen Sinn dieses Festes“, so Ernst Lesser.

Der Advent, die etwas andere Zeit, hat begonnen. In der Stadt ist das deutlich sichtbar: Bäume mit Lichtern sind aufgestellt, in den Geschäften hört man Weihnachtsmusik, Adventskränze und grüne Zweige schmücken Geschäfte und    Wohnungen, der Nikolaus weist als Vorbote auf Weihnachten hin. Der Advent verändert unsere Umgebung und was verändert er bei uns selbst“? fragte Monika Jell von der Kolpingfamilie. In bayerischer Mundart sangen die Schmidmühlner Sängerinnen „So still is jetzt die Zeit“ und „Staad etz is Advent“. Über das Warten an der Bushaltestelle oder auf den Briefträger las Josef Färber vom Landvolk. „Bitte warten“, so lautete die Ansage von der Störungsstelle der Telefongesellschaft“, betonte Johannes Holler für die Ministranten. Auf die verschiedensten Möglichkeiten zu Warten machte  vom Katholischen Frauenbund Frau Anna Probst aufmerksam. Die Lieder „Ein Warten geht durch diese Zeit“ und „So sehr liebt uns Gott“ konnte man von der Gruppe „Cantores“ hören. „Wie ich es hasse, wenn du mich warten lässt“, so Anna Lena Braun von den Eltern-Kind-Gruppen. Kräfte Männerstimmen waren vom Männergesangsverein mit den Liedern „Weihnacht ist nicht mehr weit“ und „Abendruhe“, zu genießen. Das Adventsgesicht der Christen konnte man von Rosi Obermeier hören. „Ich habe auf das Licht gewartet aber vielleicht ist das Warten schon das Licht“, sagte Heinrich Leitz. Der Kirchenchor umrahmte mit den Stücken „Wie soll ich dich empfangen“ und „Der Herr hat den Himmel“. Pfarrer Werner Sulzer sagte dass in den Kaufhäusern und Geschäften bereits ab Oktober alles hell erleuchtet ist und bereits auf Weihnachten hinweise. „Wie schön ist es doch in der Kirche, da ab dem ersten Advent eine einzige Kerze, bis zur vierten Kerze schön langsam auf Weihnachten hinführe“.

 Pfarrgemeinderatssprecher Ernst Lesser begrüßte den Nikolaus, der trotz des Dauerregens dem Adventmarkt einen Besuch abstattete. Gespannt und mit großen Augen wurde der Nikolaus von den Kindern begutachtet. Kurzerhand wurde die Verteilung der Nikoläuse an die Kinder in die Pfarrkirche verlegt.







Von Sankt Martin das Teilen lernen

“St Martin ist ein guter Mann” – so schallte es durch die Straßen, als Kindergartenkinder, Kinder der Eltern-Kind-Gruppen, Grundschulkinder und zahlreiche Eltern dem heimatlichem Brauchtum entsprechend mit bunten Laternen durch den Markt zogen. 

 Mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche begann die Feier.

Zum Beginn fragte Pfarrer Werner Sulzer die Kinder, welche zwei heilige besonders bekannt sind. Es sind der Heilige Martin und der Heilige Nikolaus. Beide haben sich den Armen angenommen. Auf einer Bühne vor dem Altar, wurde die Legende des heiligen Martins als Schattenspiel gezeigt. Die Kindergartenkinder gestalteten den Gottesdienst bei den Fürbitten und mit zwei Liedern mit. Zum Schluss des Wortgottesdienstes segnete Pfarrer Sulzer die Martinslebkuchen und Laternen. Anschließend zogen die Mädchen und Buben des Kindergartens, Schulkinder, Mutter-Kind-Gruppen und weitere Erwachsene mit Kindern durch die Straßen, die von der FFW Schmidmühlen abgesperrt worden waren. Angeführt hatte den Zug Michael Fischer mit einem Pferd, auf dem ein Kind verkleidet als St. Martin saß. Die meisten Kinder hatten ihre selbst gebastelten Laternen mitgebracht. Pfarrer Werner Sulzer und Mitglieder des Pfarrgemeinderates verteilten zum Abschluss die Martinslebkuchen an die Kinder. Der Elternbeirat des Kindergartens verkaufte am Kirchplatz Glühwein, Punsch, Kuchen, sowie warme Wiener.



Harmonischer November beim Seniorennachmittag

Die Pfarrei hatte die Senioren in das Pfarrheim zum monatlichen Seniorennachmittag eingeladen mit dem Thema "Harmonischer November". 

 Das Organisationsteam hatte sich für die Gestaltung des Nachmittags wieder sehr viel einfallen lassen. Nach der Melodie von „Heind scheind da Mond so schei“ hatte man den Text umgedichtet in „Heind is da Doch niat schei – mou i glei ins Pfarrheim gei“. Dabei wurde von allen kräftig mitgesungen. Als besondere Spezialität wurde den zahlreichen Senioren zum Essen eine Wildsuppe angeboten, zubereitet von Emma Eckmeder. Nach dem Essen luden die Veeh-Harfen-Spieler zum gemeinsamen mitsingen ein. Es entstand dabei ein lustiger Seniorenchor, unter anderem mit „Wahre Freundschaft“ von vielen weiteren bekannten Liedern. Vom Sinn des Lebens informierte Marianne Fleischmann mit einem Gedicht. Pfarrer Werner Sulzer zeigte im Anschluss daran einen kurzen Film über einen Seniorennachmittag vom Mai 2018. Nach Kaffee und Kuchen führten Elisabeth Schönberger und Emma Weigert den Sketch „Der tägliche Aufriss“ auf. Da konnte man erfahren, wenn sich zwei Männer über den Urlaub in Bali unterhielten. Nach dem gemeinsamen Lied „Nimm Dir Zeit“ informierte Thekla Weinmann die Besucher mit dem Gedicht über den kranken Erbonkel. Für die weitere Erheiterung der Senioren sorgte Renate Brechler mit vorgetragenen Witze und Marianne Fleischmann und Elisabeth Schönberger sorgten mit dem Sketch „Partygeflüster“ für gute Unterhaltungen. Mit dem gemeinsamen Lied „Abendglocken“, endete der harmonische Nachmittag im November. Viel zu schnell verging mal wieder der kurzweilige Nachmittag und es hat allen Besuchern sehr viel Spaß gemacht.


Friedhofsgang erinnert an die eigene Sterblichkeit

Allerheiligen wurde in der Pfarrei mit einem Gottesdienst mit anschließendem Friedhofgang würdig begangen. Neben dem Altar stand eine Stellwand mit den Sterbebildern der Verstorbenen. Beim Vorlesen der Namen wurde jeweils eine Kerze entzündet. Die gesangliche Umrahmung an Allerheiligen erfolgte durch den Kirchenchor.

 In seiner Ansprache sagte in Vertretung, Joseph Uwitonze, ein Priester aus Ruanda, „der Friedhofsgang erinnert uns heute an die eigene Sterblichkeit. Viele Menschen sind uns schon vorausgegangen zu Gott. Wer seinen Angehörigen oder einen guten Freund oder Freundin verloren hat, trauert in tiefem Schmerz um den Verlust dieses Menschen“. Wer in der Gemeinschaft mit Gott stirbt, aber noch der Läuterung und Reinigung bedarf, kommt in das Fegefeuer. Die Liebe Gottes reinigt die „Armen Seelen“ von aller Unvollkommenheit. Dies ist zugleich ein schmerzlicher und heilsamer Prozess. „Denn nur wer ganz rein ist, kann in die Herrlichkeit Gottes eingehen“. Wir aber können den Verstorbenen beistehen durch unsere Liebe und unser Gebet.

Die 17 Verstorbenen der Pfarrei, seit dem letzten Allerheiligenfest, wurden einzeln vorgelesen und eine Kerze entzündet. Beim anschließenden Friedhofgang segnete Joseph Uwitonze, die Gräber mit Weihwasser und Weihrauch. Viele Gläubige der Pfarrei hatten sich dazu eingefunden. 


Kinderbibeltag in der Pfarrei

 Auf eine spannende Entdeckungsreise begaben sich 30 Grundschulkinder beim Kinderbibeltag der Pfarrei Schmidmühlen. Er stand unter dem Motto: Auserwählt – Weitererzählt – die Apostel. In einem kleinen Theaterstück erfuhren die Kinder Wissenswertes über die Apostel. Die beiden Frauen Elisabeth und Johanna – gespielt von Monika Andratzek und Birgit Wartha - unterhielten sich über diese zwölf Männer und stellten fest, wie höchst unterschiedlich sie doch waren: einfache Fischer und gebildete Männer, Hitzköpfe und Zweifler. Obwohl sie so unterschiedlich waren, berief Jesus sie, mit ihm zu gehen. In drei Gruppen, die von 8 Mütter geleitet wurden, vertieften die Kinder das Erlebte noch und durften erfahren, dass auch sie bei ihrer Taufe von Jesus mit Namen gerufen wurden.

 Jedes Kind erhielt eine Karte mit seinem Namens­patron, um mehr über seinen Namen und seine Bedeutung zu erfahren. Jedes Kind erhielt einen Satz Apostelmemorykarten, die die Kinder individuell gestalten konnten. Außerdem fädelten die Kinder auf einen Faden mit einem Kreuz 12 Perlen für die zwölf Apostel und Buchstabenwürfel mit ihrem Namen auf. Beim Abschlussgottesdienst am Sonntag erhielten die Kinder diesen Anhänger als bleibende Erinnerung an diesen Tag überreicht. 


Tag der offenen Tür - Keine Angst vor trüben Tagen

Am Sonntagnachmittag öffnete die Pfarr- und Gemeindebücherei in Schmidmühlen ihre Pforten für ein lesefreudiges Publikum. Anlass war der Tag der Bibliotheken. An diesem Tag machen die Bibliotheken als Orte der Unterhaltung, Kommunikation und der Information auf sich aufmerksam. Im Rahmen einer Buchausstellung erhielten die Besucher der Pfarrbücherei einen Überblick über die Neuanschaffungen. Neue Buchtitel gab es in Hülle und Fülle. Nicht zu vergessen: Hörbücher und DVD´s. Mit bewährter Unterhaltung wie Thrillern, Krimis, Historischem und Liebesromanen, aber auch Sachbüchern und zahlreichen Kinderbüchern fand sich für jeden Lesebegeisterten die richtige Literatur, um sich die kommenden, langen Herbstabende zu verkürzen.


Seniorennachmittag 80 plus ein voller Erfolg

 Der Pfarrgemeinderat hatte die Senioren ab 80 Jahren zu einem gemütlichen Nachmittag eingeladen. 48 Schmidmühlner Senioren besuchten den Seniorennachmittag der Pfarrei Schmidmühlen. Der Sonntagnachmittag war für die Schmidmühlner Senioren nicht nur Wahlnachmittag, sondern auch Besuchstermin des Seniorentreffens 80 plus im Hammerschloss. 48 Damen und Herren, mit 80 Jahren und mehr ließen es sich nicht nehmen zum Seniorennachmittag, den der Pfarrgemeinderat ausgerichtet hat, zu erscheinen. Für die schöne herbstliche Dekoration war wieder Marianne Fleischmann verantwortlich. Bei Kaffee und Kuchen war es gut plaudern.


Oktoberfest bei den Senioren

Einen besonderen Seniorennachmittag feierte die Pfarrei, denn es besuchte die „Salvermoser Zens“ den Seniorennachmittag.

 Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Pfarrheim als Pfarrer Werner Sulzer zum Oktoberfest die Senioren begrüßte. Dann ging es Schlag auf Schlag mit einem Programm das sich seiner gleichen sucht. „In Schmidmühlen gibt´s heid a Oktoberfest, oans – zwoa – g´suffa“ sang das Organisationteam um Frau Marianne Fleischmann und lud die Besucher gleich zum mitschunkeln und singen ein. Für die musikalische Untermalung sorgte Johann Bauer auf dem Akkordeon. Kaum war das Lied vorbei, gab es zur Stärkung für alle saure Bratwürste. Als besondere Attraktion trat anschießend eine Seiltänzerin auf dem „Hochseil“, alias Elisabeth Schönberger auf. „Mich die Salvermoser Zenz ham´s als Schönheitskonkurrenz nach München eine g´schickt“ sang Marianne Fleischmann. Nach der jeweiligen Strophe wurde der Refrain von allen lautstark gesungen. Lang anhaltender Applaus war der Schönheitskönigin gewiss.

 Dann ging es auf zum Schichtl. „So wir schreiten nun zu einer außergewöhnlichen - äh äh – außerordentlichen Gerichtsverhandlung. Das hohe Oktoberfest Richtergremium, der Delinquent und der Vollstrecker“. Der Richter verlass den Schuldspruch „wir uns leider aus frischer Wasserquelle zu Ohren gekommen ist, hat euer geliebter und hochangesehener Pfarrer Werner Sulzer ein für bayerische Verhältnisse unaussprechliches Verbrechen begangen. Berufene trinkfeste Zeugen haben glaubhaft versichert, dass dieser Delinquent das beliebte Bierfest besucht hat und sich vehement und strikt geweigert hat einen Tropfen des edlen Gerstensaftes zur sich zu nehmen. Die bayerische Trinkverfassung hierfür fordert die Todesstrafe. Des halb ergeht hiermit das einstimmige Urteil „Enthauptung des Kopfes mittels Guillotine. Das Urteil muss sofort vollstreckt werden, es besteht dringendste Fluchtgefahr. Vollstrecker bitte abführen“. So wurde Pfarrer Werner Sulzer abgeführt. Doch wie ein Wunder beim Schichtl, hatte die vertrocknete Zunge nach der Enthauptung gierig nach Schnaps geleckt und sich das Haupt wieder sofort dem Rumpfe angeschlossen. Jeder Bürger des Freistaates weiß, dass ein Verurteilter der eine Hinrichtung entkommen ist, kein zweites Mal verurteilt werden kann. Somit lebe der Pfarrer hoch – hoch. Der gemütliche Nachmittag klang aus mit Kaffee und Hefegepäck.