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Fußwallfahrer pilgerten wieder auf den Habsberg

 Fußwallfahrer der Pfarrgemeinde Schmidmühlen und Umgebung pilgerten bei über 30 Grad von Schmidmühlen zur Wallfahrtskirche „Maria, Heil der Kranken“ auf den Habsberg. Es wurde auch wieder eine Fahrradwallfahrt durchgeführt. Die Fahrradwallfahrer machten sich ab 15 Uhr auf den Weg zum Habsberg.

 Bei sonnigen und sehr heißen Temperaturen weit über 30 Grad machten sich die Wallfahrer von Schmidmühlen aus auf den ca. 26 km langen Weg zum Habsberg. First Responder begleitete die Wallfahrer und Rita Geitner mit einem Begleitfahrzeug für Utensilien der Wallfahrer. Um 10.45 Uhr trafen sich die Wallfahrer in der Pfarrkirche, wo ihnen Pater Benny den Wallfahrtssegen erteilte. Der Wallfahrtsweg führte wieder entlang des Lauterach-Fahrradweges. Bei sehr heißen Temperaturen ging es durch Wald und Flur nach Adertshausen, wo den Wallfahrern durch Adolf Söldner kostenlos Getränke zur Verfügung gestellt wurden. Auf der Pilgerwallfahrt wurde nicht nur gebetet, nein es wurde auch gesungen. Anhand des Wallfahrtsbüchleins wurden Lieder zum Lobpreis „Mariens“ gesungen. Die Absicherung der Wallfahrer erfolgte durch Alfred Hantsch und Dominik Koller. Weiter ging es nach der Trinkpause zum Ort Hohenburg, weiter nach Allersburg zur ersten Rast nach Ransbach. Hier wurde den Wallfahrern eine Mittagsverpflegung, Getränke, Kaffee und Kuchen vom OGV Ransbach angeboten. Dieter Winter stellte seine Halle wieder kostenlos zur Verfügung. Bürgermeister Daniel Sandner hatte kostenlos den Clowagen der Gemeinde nach Ransbach transportieren lassen.

 Um 15.15 Uhr trafen sich die Wallfahrer vor der Schranke zum Truppenübungsplatz zum weiteren Fußmarsch. Nach alter Überlieferung wurde an drei Stellen, wo sich in den früheren Jahren den Pilgern die Wallfahrtskirche zeigte, der „Kniefall“ mit Gruß an die Gottesmutter Maria durch Wallfahrtsleiter Johann Bauer gebetet. „Maria ich grüße dich, Maria ich grüße die 33 000 mal, so wie dich der heilige Erzengel Gabriel gegrüßt hat“, so Bauer. Der Dank der Wallfahrer galt auch Personen in der Ortschaft Freischwabach, es wurden wieder kostenlos Getränke zur Verfügung gestellt, die auch gerne wegen den sehr heißen Temperaturen angenommen wurden. Für die nötige Stärkung mit Getränken war auch in der Ortschaft Bernla durch Elisabeth Bauer gesorgt. An den Kirchen und Kapellen an denen die Wallfahrer vorbeimarschierten, läuteten die Glocken in Adertshausen, Allersburg, Ransbach, Freischweibach und Bernla. Betend wurde gegen 18 Uhr die Wallfahrtskirche auf den Habsberg erreicht. Die Pilger wurden zum letzten Mal von Dekan Elmar Spöttle, mit der „Habsberger-Prozessions-Madonna“ begrüßt. Inzwischen hatten sich auch die Fahrradwallfahrer eingefunden. Auch Pilger aus Schmidmühlen kamen mit dem Auto zum Habsberg. Anschließend war um 19 Uhr Rosenkranz und um 19.30 Uhr Wallfahrtsgottesdienst, anschließend Lichterprozession. Eine besondere Freude bereitete auch der Wallfahrtsgottesdienst, denn er wurde in Konzelebration Dekan Elmar Spöttle und Pater Benny gefeiert. Dekan Spöttle dankte den Wallfahrern für die Teilnahme und sprach seinen Respekt aus „für die Wallfahrt zum Habsberg an dem sehr Heißen Tag. Er dankte für die vergangenen 12 Jahre, den er wechselt seine Dienststelle nach Berg bei Neumarkt“.

 Nach dem Gottesdienst zog man bestückt mit brennenden Kerzen zur Lichterprozession singend und betend um die Wallfahrtskirche und Gnadenkapelle. Den Abschluss bildete das gemeinsam gesungene „Segne du Maria“.

 





Das Allerheiligste durch die Straße getragen - Fronleichnamsfest

 

Das Fronleichnamsfest wurde festlich begangen in der Pfarrei St. Ägidius, durch die zahlreiche Teilnahme von Gläubigen und Vereinen mit ihrer Fahnenabordnungen. Die Blaskapelle St. Ägidius umrahmte.

 Pfarrer Norbert Große dankte zum Beginn des Gottesdienstes allen, die in irgendeiner Weise zum Gelingen des Fronleichnamsfestes beigetragen haben. „Wir sind zum Gottesdienst zu Jesus gegangen und nun wird Jesus mit uns sich auf den Weg durch die Straßen machen“, betonte Pfarrer Norbert Große zum Beginn. Die gesangliche Umrahmung erfolgte durch den Kirchenchor. Aus alter Überlieferung wurde zum Evangelium mit einer Kanone dreimal geschossen. Dieser alte Brauch ist seit vielen Jahren bekannt und wohl einmalig im „Vilstal“. Die feierliche Prozession durch die Straßen der Marktgemeinde führten die Kindergartenkinder mit Fähnchen und Blumen an, sowie die kirchliche Blaskapelle St. Ägidius, Vereine mit den Fahnenabordnungen, Kirchenverwaltung, Pfarrgemeinderat, Bürgermeister Daniel Sandner, Gemeinderat und die ganze Pfarrgemeinde folgten dem Allerheiligsten, das Pfarrer Norbert Große, begleitet von den Kommunionkindern, durch die Straßen trug. Entlang des Prozessionsweges waren auch die Häuser festlich geschmückt. An den jeweiligen Altären trugen die Fürbitten Kommunionkinder, Vertreter der politischen und kirchlichen Gemeinde vor. Die Kindergartenkinder sangen am dritten Altar ein Lied. Es war ein langer festlicher Zug, der betend im Anschluss an die Prozession in die Pfarrkirche einzog. Zum Schluss wurde mit der Blaskapelle das „Großer Gott“ gesungen.

 Nach altem Brauch wurden die Birken bei den Altären nach der Prozession entlaubt. Die geweihten Sträuße werden zu Hause an der Außenfassade oder an Türen angebracht.

 


Erstkommunion / 16 Kinder empfangen Hl. Kommunion

16 Kinder aus der Pfarrei empfingen erstmals die Kommunion. Würdig wurde dieser Festtag mit Pfarrer Norbert Große und der gesamten Pfarrgemeinde begangen. Die Kinder selbst gestalteten den jeweiligen Festgottesdienst mit.

Die Kinder zogen mit Pfarrer Norbert Große und den Ministranten von hinten in das festlich geschmückte Gotteshaus ein. Die gesangliche und musikalische Umrahmung des Gottesdienstes erfolgte durch die Kinderschola und Gruppe „Corde vo biscum“. Aktiv wurden die Kinder in die Gestaltung des Gottesdienstes mit eingebunden, so bei den Kyrierufen, Fürbitten und Gabenbereitung. Pfarrer Norbert Große sagte zur Begrüßung „ihr Kinder tragt heute ein besonderes Gewand und eine Kerze. Jesus ruft euch zu, ich bin das Licht der Welt“. Zur Predigt wurde von Religionslehrerin Elisabeth Denk ein Märchen von einem König mit 2 Söhnen vorgetragen. Einer sollte der Nachfolger des Königs werden. Dabei erleuchtete ein Sohn einen ganzen Raum mit einer Kerze und wurde der Nachfolger des Königs. Abschließend sagte Pfarrer Norbert Große, „Der erleuchtete Raum mit einer Kerze ist auch ein Zeichen für uns. Jesus soll das Licht in unserem Herzen sein“. Auch die Erstkommunionkinder trugen dazu Texte vor und sagten jeweils „Sie tragen ein Licht in ihren Herzen“.  Anschließend bezeugten die Erstkommunionkinder erstmals persönlich ihren Glauben. Zur Gabenbereitung trugen die Kinder zum Altar: Kerzen, Kreuz, Blumen, Brot und Wein. Gemeinsam wurde auch das „Vater unser“ gesungen. Pfarrer Norbert Große spendete dann den Kindern die Erstkommunion. Am Schluss des Gottesdienstes dankte Pfarrer Norbert Große allen, die diese Erstkommunionfeier mitgestaltet hatten. Den Eltern für die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Die Erstkommunionkinder dankten auch Pfarrer Norbert Große mit Texten und einem Geschenk für die Vorbereitung auf die Erstkommunion. Am Nachmittag fand eine Andacht statt. Die heilige Kommunion haben empfangen Bastian Bauer, Johannes Färber, Michael Fleischmann, Johannes Graf, Quirin Hummel, Dominik Scharl, Peter Böhm, Denis Lickleder, Valentin Grosch, Lukas Rauch, Luca Kösling, Franziska Rem, Amelie Scharl, Leonie Dost, Frieda Weiß und Elena Zollbrecht.